Die Lebensunternehmer-Wissensdatenbank

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Ich heiße Martin und bin Lebensunternehmer, Coach, Vordenker, Vater, Autor, Elektro-Ingenieur, Netzwerker und Zimmerer.

Hier schreibe ich darüber, wie ich mir eine weitestgehend ideale Welt vorstelle und wie wir sie realisieren können und lade dich herzlich dazu ein, mitzulesen, mitzudenken und aktiv mitzumachen.

Diese ideale Welt ist die Welt der Lebensunternehmer; die mit ihren täglich gelebten Werten und Gewohnheiten, mutig und tatkräftig an einer neuen, für uns alle erstrebenswerten Lebensumgebung arbeiten.
Damit ich berechtigt darauf hoffen kann, daß diese schöne Welt eines Tages tatsächlich Wirklichkeit wird, lebe ich so weit ich es kann, diese Werte und Gewohnheiten der Lebensunternehmer selbst vor.
Nicht nur das, ich arbeite auch aktiv daran, dass diese Welt für alle, die es möchten, erreichbar bzw. erlebbar wird.
Ich wünsche dir viele interessante Leseminuten und hoffe, dass ich dich für die Welt der Lebensunternehmer begeistern kann 🙂

In diesem Sinne:

  • mach dir bewusst, was für dich möglich wäre
  • lerne auf praktischem Wege wie wir leben und übernimm, was für dich passt
  • erfahre wie du deine bzw. die Zukunft unserer Gesellschaft aktiv mitgestalten kannst
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Die Idee: Open-Source-Projekte als Mustervorlage zum Aufbau einer funktionierenden Informationsgesellschaft

 

 

zum Anhören:

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idee open source projekte als mustervorlage fuer informationsgesellschaft

Herzlich willkommen,

Bei uns geht es um die Frage: Wie wir unser Leben optimal nutzen und wie wir uns die optimale Lebensumgebung dafür schaffen können.

Die folgenden Inhalte sind Teil meines Buches “Netzwerkkompetenz – warum ?”.

In dieser Kostprobe geht es um die Frage “Wie könnten Open-Source-Projekte als Mustervorlage zum Aufbau einer funktionierenden Informationsgesellschaft dienen?”.

Was heißt Open-Source-Projekt?

Open Source bedeutet übersetzt soviel wie “offene Quellen” und meint in der Praxis, dass ein Programmierer den Quellcode seines Programms öffentlich zugänglich macht. Dies ermöglicht es anderen Programmierern sich an der Gestaltung des Programms zu beteiligen, d.h. eigene Komponenten, Features oder Funktionen hinzuzufügen.

Sowohl das entstehende Programm als auch der Code sind öffentlich zugänglich und können von Anwendern kostenlos benutzt werden. Auf diese Weise werden von Programmierern über Jahre teils hochkomplexe und anwenderfreundliche Programme entwickelt. Das berühmteste Beispiel dürfte die Entwicklung des Betriebssystems Linux sein, das sogar großen Software-Konzernen wie Microsoft Konkurrenz gemacht hat.
Da viele Open-Source-Projekte bereits seit Jahrzehnten beweisen, dass die freie und konstruktive Zusammenarbeit von Menschen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen, einwandfrei funktioniert, könnten  diese freien Software-Projekte auch als Mustervorlage zum Aufbau einer neuen Gesellschaft dienen.

Open-Source-Projekte als Mustervorlage zum Aufbau einer funktionierenden Informationsgesellschaft

Wie bei der Entwicklung freier Software, bei der eine große Zahl von Menschen selbst bestimmt und selbst organisiert (frei und ohne Zwang) an einem gemeinsamen Ziel arbeiten (Entwicklung einer bestimmten Software), könnten wir alle an dem gemeinsamen Ziel, “eine Umgebung zu schaffen, in der sich alle weitestgehend wohlfühlen können”, arbeiten.

Die konstruktive Zusammenarbeit bei der freien Software-Entwicklung besteht in der Regel darin, dass einige sehr viele Zeilen Code schreiben, viele einige Zeilen schreiben, den Code dokumentieren und die gemeinsame Entwicklungsumgebung aufbauen und in Betrieb halten und sehr vielen, die Fehlerberichte schreiben und noch fehlende Funktionen der Software formulieren und an die Entwicklergemeinde herantragen.

Das Entwickler-Netzwerk wird also nicht von einigen wenigen Experten getragen, sondern von allen, die etwas Sinnvolles beizutragen haben, sei es die Idee eines Entwicklers, wie man eine bestimmte Funktion realisieren kann oder der Wunsch eines Anwenders, die aktuelle Software um eine bestimmte Funktion zu erweitern.

Die Grundlage des Netzwerks ist, dass die Teilnehmer, egal ob Experten, Fachinteressierte oder  Interessierte ihr gemeinsames Ziel kennen (die bestmögliche Lösung für ein Problem finden, das persönliche Wissen zu einem bestimmten Thema erweitern, …), den Weg wissen, wie sie das Ziel erreichen können (in der Regel durch konstruktive Zusammenarbeit, die wiederum auf offenem  Wissensaustausch, gegenseitiger Anerkennung und dem Gefühl, dass den Teilnehmer die Zusammenarbeit innerlich reicher macht, beruht) und davon überzeugt sind, dass es sich lohnt, das Ziel zu erreichen.

Eine mögliche Kritik wäre, dass diese Open-Source-Projekte in einem besonderen Umfeld stattfinden, das nicht auf das Umfeld für den Rest der Gesellschaft übertragbar ist. Da Softwareentwickler gut verdienen, müssen sie nur wenig Zeit aufwenden, um das notwendige Geld für ihren Lebensunterhalt zu verdienen und haben so entsprechend viel Zeit, um sich in Open-Source-Projekten zu engagieren.
Software-Entwickler besitzen die Technologie-Kompetenz zum Umgang mit einem Computer mit Internetzugang. Die notwendigen Produktionsmittel, der Computer und das Internet, sind zu geringen Kosten oder wie an Schulen sogar frei verfügbar.
Da Software im Gegensatz zu gegenständlichen Produkten bereits digital vorliegt, kann sie einfach und kostengünstig auf der ganzen Welt verteilt werden.

Diese Kritikpunkte jedoch halten allesamt einer genaueren Überprüfung nicht stand, da die genannten  Besonderheiten sehr wohl auch auf viele andere Bereiche zutreffen:

  • Da Informationen bzw. das daraus konstruierte Wissen auch die Grundlage für die Entwicklung und Vermarktung aller gegenständlichen Produkte und Dienstleistungen ist und häufig bereits in elektronischer Form vorliegt bzw. leicht digitalisiert werden kann, kann auch dieses Wissen einfach und kostengünstig auf der ganzen Welt verteilt werden
  • Sehr viele Privathaushalte verfügen heute über einen Computer mit Internetzugang und haben so bereits eine entsprechende Technologie-Kompetenz bzw. können sich diese durch entsprechende Schulungen oder im Rahmen von Selbstlernkursen (siehe meine Lösung) aneignen
  • Es gibt kaum einen Lebensbereich, in dem der Computer mit Internetzugang nicht nützlich wäre und als sinnvolles Produktionsmittel eingesetzt werden kann, wenn man sich dieser Möglichkeiten nur bewusst wäre und die Kompetenz besitzen würde, sich ihrer zu bedienen.
  • Würde man die Unsummen an Geld, die heute für unnötige Bürokratie und fehlgeleiteten Konkurrenzkampf verschwendet werden, in die Verteilung eines Bürgergeldes investieren, so hätten viele Menschen (die bereits von der Arbeit befreiten) den Handlungsspielraum, selbständig oder mit entsprechender Anleitung ihre Lebensaufgabe zu finden und auszuführen.
  • Dazu passt auch folgendes Zitat: “Bereits heute sei die Menge der notwendigen Arbeit für die Produktivität der Gesellschaft stark zurückgegangen. Dass sich dies nicht in eine größere Freizeit übersetzt, liege vor allem an den nicht produktiven Tätigkeiten wie Verwaltung und Konkurrenz: “Freie Software wird diese Vergeudung im Bereich der Softwareproduktion erheblich reduzieren. Wir müssen dies tun, um technische Fortschritte in weniger Arbeit für uns umzuwandeln”.
    ->aus Overview of the GNU Project, updated 2 May 1999, jonas, “http://www.gnu.org/gnu/gnu-history.html”


Open-Source-Software
ist ein Paradebeispiel für ein Produkt, mit dem technisch interessierten Anwendern die Möglichkeit gegeben wird, aktiv an der Entwicklung des Produkts mitzuarbeiten, indem sie es auf die individuellen Bedürfnisse anpassen und dabei kreativ sein können. Indem die Ergebnisse dann anderen zur Verfügung und zur Diskussion gestellt werden, gibt der Einzelne die Früchte seiner Arbeit für die Allgemeinheit frei.

 

erkenntnis

Beim Zusammenstellen der zuvor genannten Informationen fiel mir auf, dass der Arbeitablauf bei Open-Source-Projekten Ähnlichkeiten mit dem von mir entwickelten Lehr-/Lernkonzept aufweist.

Die freie Software bietet durch die Offenheit der Quellen eine optimale Umgebung für technisch Interessierte, sich das Wissen über die Funktionsweise eines Computers und dessen Programmierung selbst zu konstruieren.

Mit Hilfe des Internets und entsprechender Such-/Informationsdienste kann man schnell und gezielt Dokumente wie etwa Fachbücher, Fachartikel oder Diplomarbeiten auffinden und sich damit ein ganzheitliches Bild von dem Wissen machen, das man konstruieren will.

Als Grundlage für die praxisrelevanten Inhalte, zu denen man auch einen realen Bezug herstellen kann, dient der offene Quellcode, die Entwicklungsumgebung kann kostenlos vom  entsprechenden Server heruntergeladen werden, genauso wie die Informationen darüber, wie man sie installiert, konfiguriert und bedient. Freie Software lädt dazu ein, mit ihr zu experimentieren, den Quellcode nach den individuellen Vorstellungen zu ändern und zu schauen, ob die Maschine schließlich das tut, was man erwartet.

Hier kann man sich durch selbstbestimmtes Handeln, aktives (spielerisches)  Auseinandersetzen mit den Informationen (Quellcode) und den dabei gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnissen das Wissen teilweise selbst und zum anderen Teil durch die Zusammenarbeit mit anderen konstruieren. Zur konstruktiven Zusammenarbeit mit anderen, die sich mit der gleichen Aufgabe beschäftigen, dienen Diskussionsforen und -listen oder auch Chatforen.
Hier kann man Antworten auf Fragen finden, sich gegenseitig beraten und wichtige Informationen aller Art austauschen.

Vor allem aber sind diese Technologien zur Fernkommunikation hervorragend dazu geeignet, das eigene Wissen anderen zur Diskussion zu stellen bzw. einen bestimmten Sachverhalt aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten.

Die Entwickler- und Nutzer-Communities dienen als Tummelplatz, um (alltagsrelevante) Probleme selbst durch fortlaufendes kritisches Hinterfragen des vorhandenen Wissens oder durch die Mitteilungen von Anwendern der Software zu erkennen, zu formulieren und sie schließlich zu lösen.

Nicht zuletzt dienen diese Communities auch für die fortlaufende Selbst- und Fremdbeurteilung des eigenen Lernfortschrittes, weil der bisher gegangene Lernweg (was kann die Software bisher) dokumentiert und mit den vorgegebenen Lernzielen (was soll die Software können) verglichen wird.


Damit sind wir am Ende dieser Leseprobe angelangt. Falls du die Inhalte interessant fandest, schau dir doch das ganze Buch an.

Es ist als eBook und Taschenbuch im Amazon-Kindle-Shop erhältlich.
Die andere Möglichkeit ist, daß du das Hörbuch oder die PDF-Ausgabe des Buches direkt bei mir bestellst.
Schreib dazu einfach eine kurze Mail an mich.

Ansonsten würde ich mich freuen, wenn du weiter mit uns in Kontakt bleibst.

Schau doch immer wieder mal vorbei, ob es interessante Infos für dich gibt.

Nutze dazu am besten den Lebensunternehmer-Blog oder meinen Twitter-Stream.


Unternimm dein Leben und werde so ein Gewinner der Digitalisierung. Wir unterstützen dich dabei!

Das Buch ganz lesen.

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