Die von Lebensunternehmern selbst organisierte Gesellschaft
Warum sich harte Arbeit heute kaum noch lohnt

Für die meisten Menschen ist Montage oder Schichtarbeit nicht schön.
Du bist oft weg von zu Hause.
Die Tage sind lang.
Die Nächte kurz.
Aber:
Du hast früher dafür gutes Geld bekommen.
Das hat den Stress erträglicher gemacht.
Heute sieht das anders aus.
Die Politik hat Stück für Stück alles weggenommen, was den Job erträglicher gemacht hat.
Ausgerechnet das, was besonders motiviert hat.
Weniger Geld für harte Arbeit
Es fing klein an.
Bei der Montage.
Früher gab es ordentliche Zulagen.
Steuerfrei.
Mehr Geld für die gleiche Arbeit.
Dann kam der große Schnitt:
Die Zulagen wurden voll versteuert.
Plötzlich war der Bonus weg.
Und die Lust, durch die Welt zu reisen, gleich mit.
Mit den Schichtzulagen lief es genauso.
Und dann kam der „geldwerte Vorteil“.
Ein Ausdruck, der nett klingt, aber dir am Ende weniger bringt.
Heute ist Arbeit so hoch besteuert, dass sich viele fragen:
„Warum soll ich meine Freizeit dafür opfern?“
Die paar Euro extra lohnen sich kaum.
Dienstreisen?
Früher gab’s Tagessätze, mit denen du satt geworden bist.
Heute lacht dich der Wirt aus, wenn du ihm 8 Euro für ein Mittagessen hinlegst.
Die Berechnungsgrundlage ist veraltet.
Ein Schnitzel mit Getränk? Fehlanzeige.
Vielleicht reicht’s noch für eine Currywurst.
Selbst die angekündigten Steuererleichterungen für Überstunden sind Mogelpackungen.
Klingt toll in den Nachrichten.
Aber schau genau hin:
Nur wenige profitieren.
Teilzeitkräfte?
Tariflich gebundene Angestellte?
Die gehen leer aus.
Ein Beispiel:
Du verdienst 3.000 € brutto.
Machst 30 Überstunden im Monat.
Du bekommst künftig vielleicht 60 bis 70 € mehr netto.
Gleichzeitig steigen aber die Krankenkassenbeiträge.
Unterm Strich bleibt: fast nichts.
Es sind nicht die Unternehmer, der gierige Staat ist es
Das Problem ist nicht, dass der Staat zu wenig einnimmt.
Das Problem ist, dass er zu viel ausgibt – und schlecht damit umgeht.
Früher hat sich Arbeit gelohnt.
Heute lohnt sie sich immer weniger.
Nicht wegen deinem Chef.
Sondern wegen der Politik.
Und ich verstehe jeden, der sagt:
„Ich arbeite nicht mehr freiwillig extra – für diese paar Euro.“
Motivation entsteht nicht durch Appelle.
Sie entsteht durch faire Rahmenbedingungen.
Was denkst du darüber?
Schreib mir gerne deine Gedanken oder Fragen in den Live-Chat – ich freue mich auf den Austausch mit dir.
🧭 Was möchte ich mit diesem Artikel bei dir bewirken:
- dass du erkennst, dass dein Frust kein persönliches Versagen, sondern strukturell bedingt ist
- dass dir bewusst wird, dass harte Arbeit früher gezielt belohnt wurde – und heute oft abgewertet wird
- dass du siehst, dass Motivation nicht einfach verschwindet, sondern systematisch abgeschöpft wird
- dass du begreifst, dass nicht „faule Arbeitnehmer“ das Problem sind, sondern politische Entscheidungen, die Leistung entwerten
- dass du aufhörst, dir selbst Vorwürfe zu machen, wenn du denkst: „Das lohnt sich für mich nicht mehr“
- dass du anfängst, über faire Rahmenbedingungen zu sprechen – statt über Moral oder Pflichtgefühl
- dass du den Mut entwickelst, bestehende Systeme kritisch zu hinterfragen, ohne dich schuldig zu fühlen
Kurz gesagt:
👉 Der Text will entlasten, aufklären und den Blick vom Individuum auf das System lenken.


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