Die von Lebensunternehmern selbst organisierte Gesellschaft
Die eigentliche Reifeprüfung heißt Freiheit

Was passiert mit uns, wenn Maschinen uns die Arbeit abnehmen?
– und wir plötzlich frei werden?
Frei zu leben.
Frei zu entscheiden.
Frei zu wachsen.
Die Antwort ist schön.
Und beängstigend.
Denn viele von uns haben nie gelernt, mit Freiheit umzugehen.
Warum wir eine neue Form von Bildung brauchen – jetzt
Es gibt da schon seit mehr als zwanzig Jahren eine Frage, die immer wieder in mir bohrt.
Was passiert wenn Maschinen uns von der Arbeit befreien?
Sind wir eigentlich bereit für diese Zukunft ohne die vielfältigen Geld- und Gruppenzwänge?
Ich meine das ernst.
Denn wir stehen an einer Schwelle.
Keiner weiß genau, wie lang sie ist.
Aber wir sehen sie bereits.
Maschinen übernehmen mehr und mehr die Lohnarbeit.
Automatisierung.
Künstliche Intelligenz.
Roboter.
Systeme, die schneller rechnen, schneller planen und schneller entscheiden als wir.
Und eines Tages, vielleicht früher, als wir denken brauchst du keinen Job mehr, um Geld zu verdienen.
Weil ein Grundeinkommen kommt.
Oder weil Arbeit anders aussieht.
Oder weil der Zwang weg fällt, der dich bisher gehindert hat, deinem Herzen zu folgen.
Klingt wie ein Traum.
Aber es hat eine Tiefe, die selten ausgesprochen wird.
Die Kernfrage lautet nicht mehr:
“Wie kann ich Geld verdienen um meine Existenz zu sichern?”
sondern:
“Welchen sinnvollen Beitrag zum Gemeinwohl kann und will ich leisten?”
Wenn der äußere Druck verschwindet,
bleibt nur noch eines:
Du selbst.
Was machst du, wenn niemand dir mehr sagt, was du tun sollst?
Diese Frage hat mich nicht mehr losgelassen.
Denn sie berührt einen wunden Punkt.
Viele Menschen haben nie gelernt, ihr Leben selbst zu gestalten.
Sie kennen Regeln.
Sie kennen Pläne.
Sie kennen To-dos.
Aber sie kennen sich selbst oft kaum.
Sie wissen nicht, was sie wollen.
Oder was sie können.
Oder was sie träumen.
Oder was sie fühlen.
Und warum?
Weil wir sie nie darin ausgebildet haben.
Wir haben die junge Generation auf eine Welt vorbereitet,
die es bald nicht mehr gibt.
Wir haben sie nicht auf die Welt vorbereitet,
die gerade entsteht.
Was Schule uns beibringt und was sie uns nicht beibringt
In der Schule lernst du viele Dinge.
Manche wichtig.
Manche weniger wichtig.
Aber du lernst nicht bzw. nur ganz wenig:
-
- wie du mit Misserfolgen umgehen kannst
- wie du deine Träume ernst nehmen kannst
- wie du mit Angst leben kannst, ohne zu erstarren
- wie du stabile Beziehungen aufbaust
- wie du Wissen in echte Taten verwandelst
- wie du deine Berufung findest
- wie du Krisen meisterst
- wie du innerlich ruhig bleibst, wenn außen alles brennt
- wie du neue Technologien nutzt, statt Angst davor zu haben
Es fehlt die Herzensbildung.
Es fehlt die Neugier und der Mut die spannenden Ideen auch auszuprobieren.
Wo ist in den Schulen das echte Leben?
Wir trainieren Kinder wie Mitarbeiter in einer Fabrik.
Nicht wie Menschen in einer freien Gesellschaft.
Und wenn ich das sage, dann meine ich das nicht als Angriff.
Sondern als Weckruf.
Der echte Test – die echte Reifeprüfung – kommt erst noch: Freiheit
Stell dir vor, du mußt nicht mehr, du kannst. Du kannst frei wählen, was du tun möchtest.
Was würdest du wählen?
Ich denke du würdest mit dieser neuen Freiheit, die dich auch dich selbst zurück wirft, zunächst nichts anfangen können.
Wenn du plötzlich frei wirst,
bist du erst einmal nackt.
Nackt vor dir selbst.
Du kannst tun, was du willst.
Aber du weißt nicht, was du willst.
Du kannst lernen, was du willst.
Aber du weißt nicht, was dich ruft.
Du kannst leben, wie du willst.
Aber du weißt nicht, wie du dich selbst führen kannst.
Das ist eine Prüfung. Nicht wie das Abitur, das zeigt, dass du selbstständig für die FH oder Uni lernen kannst.
Das ist eine echte Reifeprüfung!
Und viele von uns gehen ihr aus dem Weg.
Nicht aus Faulheit.
Sondern aus Angst.
Denn Freiheit ist immer auch Verantwortung.
Die Verantwortung, den eigenen Weg zu finden.
Und den eigenen Weg zu gehen. Für die eigenen Überlegungen und die Folgen, die volle Verantwortung zu tragen. Vor allem wenn etwas schief geht. Wenn wir Fehler machen.
Warum Neugier und Mut wichtiger werden als jedes Schulfach
Wenn Maschinen die Last tragen,
dann werden deine inneren Kräfte wichtiger.
Neugier.
Mut.
Spielfreude.
Experimentierlust.
Das sind keine „Netto-Fähigkeiten“.
Das sind Überlebensfähigkeiten in einer Welt,
in der du dich ständig neu erfinden kannst.
Neugier sagt:
„Ich will es wissen.“
Mut sagt:
„Ich probiere es.“
Und genau das brauchen wir.
Nicht perfektes Wissen.
Nicht perfekte Noten.
Nicht perfekte Anpassung.
Wir brauchen Menschen,
die sich trauen, Fehler zu machen.
Und aus ihnen zu wachsen.
Das größte Versäumnis unserer Bildungswelt
Wir haben Kinder nicht gelehrt,
wie sie mit sich selbst umgehen können.
Wir haben ihnen beigebracht, wie man arbeitet.
Aber nicht, wie man lebt.
Wir haben ihnen beigebracht, was richtig ist.
Aber nicht, wie man herausfindet, was für sie richtig ist.
Wir haben ihnen beigebracht, was andere erwarten.
Aber nicht, wie sie ihre innere Stimme hören.
Wir haben ihnen beigebracht, wie man gehorcht.
Aber nicht, wie man führt – vor allem sich selbst.
Und aus dieser Lücke entsteht Angst.
Aus Angst entsteht Stillstand.
Und aus Stillstand entsteht Verzweiflung.
Die neue Form der Bildung: Lernen durch Tun
Ich glaube:
Das neue Lernen ist kein System.
Es ist eine Erfahrung.
Du lernst nicht, indem du zusiehst.
Du lernst, indem du tust.
Du lernst nicht, indem du Regeln auswendig lernst.
Du lernst, indem du Fehler machst.
Und wieder aufstehst.
Und weitergehst.
Du lernst nicht, indem du perfekte Antworten suchst.
Du lernst, indem du echte Fragen stellst.
Das nenne ich „Learn by Doing“.
Es ist nicht neu.
Aber es ist neu gemeint.
Mit Herz.
Mit Wahrheit.
Mit dem Mut, Dinge auszuprobieren, die dich verändern.
Wo beginnt diese neue Bildung?
Hier:
In Gemeinschaft.
In echten Räumen des Miteinanders.
In Gruppen, die testen.
Die spielen.
Die ausprobieren.
Die scheitern dürfen.
Die wachsen wollen.
Darum gibt es die Lebensunternehmer-Community auf Skool.
Dort lernst du nicht durch Bücher allein.
Nicht durch Vorträge.
Nicht durch perfekte Kurse.
Du lernst durch Erfahrung.
Durch Tun.
Durch Austausch.
Durch echte Projekte.
Du lernst Dich kennen.
Die Zukunft ruft dich. Bist du bereit?
Wir stehen vor einer neuen Zeit.
Eine Zeit, in der Maschinen uns entlasten.
Eine Zeit, in der Geld nicht mehr der einzige Motor ist.
Eine Zeit, in der Freiheit greifbar wird.
Eine Zeit, die uns fordert –
und uns gleichzeitig zu uns selbst zurückführt.
Die Frage ist:
Bist du bereit, dich selbst zu führen?
Bist du bereit, zu fühlen, was du wirklich willst?
Bist du bereit, Neues auszuprobieren?
Auch wenn du scheiterst?
Auch wenn du Angst hast?
Wenn du bereit bist, komm zu uns in die Lebensunternehmer-Community.
Diese Ideenwerkstatt ist:
- ein Übungsraum für Freiheit
- ein Experimentierfeld für Selbstführung
- ein Übergang vom Wissen ins Handeln

Wir entwickeln gemeinsam Geschäftsideen,
mit denen wir aktiv zum Gemeinwohl beitragen und etwas Geld verdienen können, mit dem wir unsere Ideen und deren Umsetzung finanzieren.

Jede Woche diskutieren wir eine Idee zur Neugestaltung unserer Gesellschaft.

Was denkst du darüber?
Schreib mir gerne deine Gedanken oder Fragen in den Live-Chat – ich freue mich auf den Austausch mit dir.
🧭 Was möchte ich mit diesem Artikel bei dir bewirken:
-
- dass du erkennst, dass die Frage nach Sinn und Orientierung in einer automatisierten Welt kein persönliches Defizit, sondern eine neue gesellschaftliche Realität ist
- dass dir bewusst wird, dass viele Menschen nie gelernt haben, mit Freiheit umzugehen, weil Selbstführung kein Bestandteil unserer Bildung war
- dass du begreifst, dass Unsicherheit angesichts von KI, Automatisierung und Grundeinkommen kein Zeichen von Schwäche, sondern von fehlender Vorbereitung ist
- dass du verstehst, dass Freiheit nicht romantisch ist, sondern Verantwortung für das eigene Leben verlangt
- dass du Bildung neu denkst – nicht als Wissenssammlung, sondern als Fähigkeit, dich selbst zu führen, Entscheidungen zu treffen und ins Handeln zu kommen
- dass du aufhörst, nur zuzuhören oder zuzustimmen, und stattdessen beginnst zu fragen:
„Wo lerne ich gerade wirklich – durch eigenes Tun?“
Kurz gesagt:
👉 Der Text will entlasten, wachrütteln und den Blick von Technik und Systemen auf dich als handelnden Menschen lenken.


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