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Ich heiße Martin und bin Lebensunternehmer, Coach, Vordenker, Vater, Autor, Elektro-Ingenieur, Netzwerker und Zimmerer.

Hier schreibe ich darüber, wie ich mir eine weitestgehend ideale Welt vorstelle und wie wir sie realisieren können und lade dich herzlich dazu ein, mitzulesen, mitzudenken und aktiv mitzumachen.

Diese ideale Welt ist die Welt der Lebensunternehmer; die mit ihren täglich gelebten Werten und Gewohnheiten, mutig und tatkräftig an einer neuen, für uns alle erstrebenswerten Lebensumgebung arbeiten.
Damit ich berechtigt darauf hoffen kann, daß diese schöne Welt eines Tages tatsächlich Wirklichkeit wird, lebe ich so weit ich es kann, diese Werte und Gewohnheiten der Lebensunternehmer selbst vor.
Nicht nur das, ich arbeite auch aktiv daran, dass diese Welt für alle, die es möchten, erreichbar bzw. erlebbar wird.
Ich wünsche dir viele interessante Leseminuten und hoffe, dass ich dich für die Welt der Lebensunternehmer begeistern kann 🙂

In diesem Sinne:

  • mach dir bewusst, was für dich möglich wäre
  • lerne auf praktischem Wege wie wir leben und übernimm, was für dich passt
  • erfahre wie du deine bzw. die Zukunft unserer Gesellschaft aktiv mitgestalten kannst
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Was wäre, wenn Lehrlinge Kunden wären?

Infografik - Was waere wenn Lehrlinge Kunden waeren

Stell dir vor, du bist Lehrling.
Du stehst am Anfang.
Du kannst noch nicht viel.
Du hilfst, du schaust zu, du lernst.

Oft bekommst du Geld für deine Arbeit.
Aber mal ehrlich: Wirklich produktiv bist du am Anfang selten.
Meist erledigst du Hilfsarbeiten.
Schleppen, sortieren, fegen.

Das ist der eine Blick auf die Lehre.
Jetzt dreh die Sache einmal um.

Was, wenn du deinen Lehrmeister bezahlst?

Nicht er gibt dir Geld.
Sondern du gibst ihm Geld.

Das muss gar nicht viel sein. 20 oder 50 € im Monat würden schon reichen.

Plötzlich ändert sich alles.
Denn wer zahlt, der darf auch etwas erwarten.

Du kaufst dir nicht einfach Zeit.
Du kaufst dir Wissen.
Du kaufst dir Erfahrung.
Du kaufst dir echte Ausbildung.

Ein guter Lehrmeister fühlt dann den Druck.
Nicht Druck, um mehr für ihn profitable Arbeit von dir zu bekommen.
Sondern Druck, um dir mehr beizubringen.
Er zeigt dir Tricks, die er selbst gelernt hat.
Er öffnet Türen, die sonst verschlossen bleiben.

Er achtet darauf, dass du am Ende wirklich etwas kannst.

Es ist wie beim Fitnessstudio:
Zahlst du für den Trainer, dann erwartest du Ergebnisse.
Und der Trainer weiß: Er muss dich besser machen, sonst kündigst du.

Natürlich gibt es auch Schattenseiten.

Nicht jeder hat Geld, um für eine Lehre zu zahlen.
Das könnte viele ausschließen.
Und manche Chefs würden das System missbrauchen.
Sie würden kassieren, aber nichts zeigen.

Aber die andere Seite ist spannend:
Wenn du zahlst, dann wirst du aktiver.
Du forderst mehr.
Du stellst Fragen.
Du siehst dich nicht mehr als Hilfsarbeiter.
Du bist Kunde.
Und Kunden erwarten Qualität.

Fazit

Die Frage bleibt:
Soll der Lehrling Geld bekommen – oder zahlen?

Vielleicht liegt die Antwort dazwischen.
Vielleicht brauchen wir Modelle, die beide Seiten verbinden.
Ein kleiner Lohn, damit du leben kannst.
Und gleichzeitig eine Investition von dir, damit die Ausbildung besser wird.

Eines aber ist sicher:
Wer zahlt, der schafft an.
Und die Frage ist:
Willst du, dass der Lehrmeister über dich bestimmt?
Oder willst du mitbestimmen, wie und was du lernst?

💬 Was denkst du darüber?
Schreib mir gerne deine Gedanken oder Fragen in den Live-Chat – ich freue mich auf den Austausch mit dir.

🧭 Ich hoffe, ich konnte mit diesem Artikel folgendes bei dir bewirken:

    • dir bewusst machen, dass Ausbildung kein Automatismus, sondern ein wertvoller Lernprozess ist
    • dich einladen, das Machtverhältnis in der Lehre zu hinterfragen:
      Wer bestimmt eigentlich, was und wie gelernt wird?
    • dir zeigen, dass Bezahlung Verantwortung erzeugt –
      auf beiden Seiten
    • dich für die Idee öffnen, dass Lernende aktive Mitgestalter ihrer Ausbildung sein können
    • dein Gespür dafür schärfen, dass Qualität in der Lehre nicht vom Zufall, sondern von klaren Erwartungen abhängt
    • dich aus dem Entweder-oder-Denken herausführen
      hin zu hybriden Modellen, die Fairness und Qualität verbinden
    • dich mit einer zentralen Frage zurücklassen:
      👉 Willst du in der Ausbildung nur funktionieren – oder wirklich lernen?

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Nächster Artikel, am Dienstag: Das größte Menschen-Experiment aller Zeiten

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