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martin-glogger

Ich heiße Martin und bin Lebensunternehmer, Coach, Vordenker, Vater, Autor, Elektro-Ingenieur, Netzwerker und Zimmerer.

Hier schreibe ich darüber, wie ich mir eine weitestgehend ideale Welt vorstelle und wie wir sie realisieren können und lade dich herzlich dazu ein, mitzulesen, mitzudenken und aktiv mitzumachen.

Diese ideale Welt ist die Welt der Lebensunternehmer; die mit ihren täglich gelebten Werten und Gewohnheiten, mutig und tatkräftig an einer neuen, für uns alle erstrebenswerten Lebensumgebung arbeiten.
Damit ich berechtigt darauf hoffen kann, daß diese schöne Welt eines Tages tatsächlich Wirklichkeit wird, lebe ich so weit ich es kann, diese Werte und Gewohnheiten der Lebensunternehmer selbst vor.
Nicht nur das, ich arbeite auch aktiv daran, dass diese Welt für alle, die es möchten, erreichbar bzw. erlebbar wird.
Ich wünsche dir viele interessante Leseminuten und hoffe, dass ich dich für die Welt der Lebensunternehmer begeistern kann 🙂

In diesem Sinne:

  • mach dir bewusst, was für dich möglich wäre
  • lerne auf praktischem Wege wie wir leben und übernimm, was für dich passt
  • erfahre wie du deine bzw. die Zukunft unserer Gesellschaft aktiv mitgestalten kannst
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Das größte Menschen-Experiment aller Zeiten

Das größte Menschen-Experiment aller Zeiten

 

Du glaubst, du nutzt dein Handy freiwillig?
Du glaubst, du entscheidest selbst, was du siehst?
Du glaubst, du hast alles im Griff?

Dann lass mich dir eine unbequeme Frage stellen:

Was, wenn du längst Teil eines Experiments bist –
und es nicht einmal gemerkt hast?

Ein ganz normaler Tag

Du wachst morgens auf.
Noch bevor du richtig wach bist, greifst du zum Handy.

Ein Blick.
Dann noch einer.
Dann bist du drin.

Nachrichten.
Videos.
Bilder.
Meinungen.

Du scrollst.
Du klickst.
Du bleibst hängen.

Fünf Minuten werden zwanzig.
Zwanzig werden eine Stunde.

Und irgendwo dazwischen triffst du Entscheidungen.
Was du gut findest.
Was du glaubst.
Worüber du dich freust.
Worüber du dich aufregst.

Genau hier setzt Fabian Kowallik an, wenn er sagt:

Das größte Menschen-Experiment aller Zeiten läuft. Wir alle sind Teil dieses globalen Experiments, das unsere Aufmerksamkeit, unser Verhalten, unsere Entscheidungen und damit unsere Gesellschaft massiv verändert – ohne dass wir zugestimmt haben oder die Mechanismen dahinter verstehen.

Er meint damit nicht ein Labor.
Keine weißen Kittel.
Keine Reagenzgläser.

Er meint deinen Alltag.

Das Experiment beginnt leise

1. Du bist nicht der Nutzer. Du bist das Objekt.

Früher waren Experimente klein.
Ein Raum.
Ein paar Menschen.
Klare Regeln.

Heute ist alles anders.

Heute bist du Teil eines Experiments,
das überall läuft.

Auf deinem Handy.
Auf deinem Laptop.
In deiner Hosentasche.

Plattformen wie YouTube, Instagram, TikTok, Netflix, Google & Co. bestimmen:

  • was wir sehen
  • was wir glauben
  • was wir fühlen
  • wen wir mögen
  • wovor wir Angst haben
  • worüber wir uns aufregen

Nicht bewusst – sondern unsichtbar durch Algorithmen, deren Ziel nicht Bildung ist, sondern:

👉 Aufmerksamkeit maximieren
👉 
Verhalten vorhersagbar machen
👉 
Käufe, Klicks, Ideologien verstärken

Wir alle sind Versuchspersonen in diesem System.

Sie testen ständig.

Was hält dich länger fest?
Was triggert dich?
Was macht dich wütend?
Was macht dir Angst?

Jeder Klick ist ein Messpunkt.
Jede Pause ein Signal.
Jedes Wegwischen ein Hinweis.

Du merkst es nicht.
Aber du wirst beobachtet.
Nicht als Mensch.
Sondern als Verhalten.

2. Algorithmen lenken, was du siehst

Du siehst nicht die Welt.
Du siehst eine Auswahl.

Eine Auswahl, die jemand für dich trifft.

Nicht, um dich klüger zu machen.
Nicht, um dir zu helfen.

Sondern um dich festzuhalten.

Denn je länger du bleibst,
desto wertvoller bist du.

Aufmerksamkeit ist Geld.
Deine Zeit ist die Währung.

Deshalb bekommst du Inhalte, die wirken.
Nicht Inhalte, die gut sind.

Das Experiment fragt nicht:
„Was ist wahr?“

Es fragt:
„Was funktioniert?“

3. Dein Handy ist keine Hilfe. Es ist ein Hebel.

Fabian Kowallik sagt sinngemäß:

Das Handy ist nicht dein Werkzeug.
Du bist das Werkzeug.

Das klingt hart.
Aber schau hin.

Ein Ton.
Du schaust.
Ein roter Punkt.
Du klickst.

Du reagierst schneller als du denkst.

Das Experiment testet ständig:
Wie schnell greift jemand zum Handy?
Wie lange bleibt er dran?
Wie stark reagiert er emotional?

Wut hält länger als Ruhe.
Angst bindet stärker als Zuversicht.
Extreme wirken besser als Nuancen.

Also bekommst du Extreme.

4. Fünf Milliarden Versuchspersonen

Noch nie gab es so viele Teilnehmer.
Noch nie lief ein Experiment so lange.
Noch nie war es so unkontrolliert.

Mit Hilfe der sozialen Medien, wird beispielsweise getestet:

  • wie schnell Menschen spalten
  • wie sich Hass verbreitet
  • wie Fake News wirken
  • wie Gruppendruck entsteht
  • wie Menschen abhängig werden
  • wie sie Entscheidungen delegieren

Und das alles, um:

👉 Werbeumsätze zu maximieren
👉 Aufmerksamkeit zu binden
👉 Verhalten vorhersehbar zu machen

Das Experiment läuft rund um die Uhr.
In allen Ländern.
In allen Altersgruppen.

Und niemand hat dich gefragt,
ob du mitmachen willst.

5. Die Folgen spüren wir überall

Das Experiment bleibt nicht im Handy.
Es wirkt nach.

Menschen hören schlechter zu.
Sie werden schneller wütend.
Sie denken weniger tief.

Geduld verschwindet.
Konzentration bricht weg.
Zweifel wachsen.

Gesellschaften spalten sich.
Meinungen verhärten sich.
Gespräche werden Kämpfe.

Das ist kein Zufall.
Das ist ein Effekt.

6. Warum Kowallik das so drastisch sagt

Fabian Kowallik will nicht schockieren,
um Klicks zu bekommen.

Er will wachrütteln.

Er sagt im Kern:

Schau nicht nur auf das, was du siehst.
Schau auf das, 
was es mit dir macht.

Schau nicht nur auf Inhalte.
Schau auf die Mechanik dahinter.

Schau nicht nur auf deine Bildschirmzeit.
Schau auf deine Selbstbestimmung.

Du hast mehr Macht, als du denkst

Das Experiment läuft.
Ja.

Aber das heißt nicht,
dass du hilflos bist.

Der erste Schritt ist Bewusstsein.
Hinsehen.
Verstehen.

Der zweite Schritt ist Entscheidung.
Was lasse ich an mich ran?
Was nicht?

Du kannst dein Handy nutzen.
Oder es nutzt dich.

Du kannst dich lenken lassen.
Oder wieder selbst lenken.

Fabian Kowalliks Satz ist kein Untergangsbild.
Er ist eine Einladung.

Eine Einladung,
wieder bewusster zu leben.
Klarer zu denken.
Freier zu entscheiden.

Denn das größte Experiment der Geschichte
muss nicht so enden,
wie andere es geplant haben.

Du bist kein Versuchstier.
Du bist ein Mensch.

Und du darfst wieder selbst entscheiden.

 

💬 Was denkst du darüber?
Schreib mir gerne deine Gedanken oder Fragen in den Live-Chat – ich freue mich auf den Austausch mit dir.

🧭 Ich hoffe, ich konnte mit diesem Artikel folgendes bei dir bewirken:

    • dir bewusst machen, dass digitale Plattformen nicht neutral, sondern verhaltenslenkend sind
    • dir zeigen, dass du Teil eines globalen Experiments bist – oft ohne es zu merken
    • dir helfen zu erkennen, wie stark Aufmerksamkeit, Emotionen und Entscheidungen beeinflusst werden
    • dir das Gefühl zurückgeben, dass du nicht ausgeliefert, sondern handlungsfähig bist
    • dir Mut machen, dein digitales Verhalten bewusster, ruhiger und selbst bestimmter zu gestalten
    • dir klar machen, dass die Zukunft unserer Gesellschaft davon abhängt,
      ob wir Technik 
      nutzen – oder von ihr genutzt werden

Nächster Artikel, am Donnerstag: Es geht in Zukunft um echte Bedürfnisse, nicht um den Bedarf

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