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martin-glogger

Ich heiße Martin und bin Lebensunternehmer, Coach, Vordenker, Vater, Autor, Elektro-Ingenieur, Netzwerker und Zimmerer.

Hier schreibe ich darüber, wie ich mir eine weitestgehend ideale Welt vorstelle und wie wir sie realisieren können und lade dich herzlich dazu ein, mitzulesen, mitzudenken und aktiv mitzumachen.

Diese ideale Welt ist die Welt der Lebensunternehmer; die mit ihren täglich gelebten Werten und Gewohnheiten, mutig und tatkräftig an einer neuen, für uns alle erstrebenswerten Lebensumgebung arbeiten.
Damit ich berechtigt darauf hoffen kann, daß diese schöne Welt eines Tages tatsächlich Wirklichkeit wird, lebe ich so weit ich es kann, diese Werte und Gewohnheiten der Lebensunternehmer selbst vor.
Nicht nur das, ich arbeite auch aktiv daran, dass diese Welt für alle, die es möchten, erreichbar bzw. erlebbar wird.
Ich wünsche dir viele interessante Leseminuten und hoffe, dass ich dich für die Welt der Lebensunternehmer begeistern kann 🙂

In diesem Sinne:

  • mach dir bewusst, was für dich möglich wäre
  • lerne auf praktischem Wege wie wir leben und übernimm, was für dich passt
  • erfahre wie du deine bzw. die Zukunft unserer Gesellschaft aktiv mitgestalten kannst
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Einfach leben, das steht fest, ist das Komplexe was du lässt

Einfach leben, das steht fest, ist das Komplexe, dass du läßt

Du glaubst, das Leben ist komplex.
Karriere. Beziehungen. Erfolg. Glück.
Alles wirkt wie ein riesiges Puzzle mit tausend Teilen.

Aber was, wenn es viel einfacher ist?

Wir hassen einfache Antworten.
Sie wirken banal.
Zu schlicht.
Zu wenig spektakulär.

Doch schau genau hin.

Jedes dicke Selbsthilfe-Buch sagt am Ende nur:
Schlafe genug.
Bewege dich mehr.
Ernähre die dich gesund.

Jeder Beziehungsratgeber sagt:
Rede ehrlich.
Hör zu.
Sei präsent.
Vermeide negativen Streß bzw. sorge für Freude in deinem Leben.

Jede Erfolgsgeschichte läuft auf einen Satz hinaus:
Arbeite beständig an etwas Wertvollem.
An etwas dass dir persönlich sehr viel bedeutet und für dass du dich deshalb begeistern kannst.

Das ist alles.

Aber das klingt langweilig.
Also bauen wir Komplexität.

Wir erfinden die siebenundvierzig Schritte Morgenroutine.
Die geheime Elite-Strategie.
Die revolutionäre Diät.

Währenddessen steht das Leben vor dir und ruft:
„Mach es einfach.“

Doch einfach verkauft sich schlecht.
Einfach fühlt sich nicht besonders an.
Also jagen wir das Komplizierte.

Und verlieren dabei das Wesentliche.

1. Das Paradox des Wollens

Je mehr du etwas erzwingen willst, desto weiter entfernt es sich.

Schlaf.
Du kannst ihn nicht zwingen.
Je mehr du dich anstrengst, desto wacher wirst du.

Glück.
Je verzweifelter du es suchst, desto weniger findest du es.

Liebe.
Versuche jemanden dazu zu bringen, dich zu lieben.
Du weißt, wie das endet.

Es ist wie im Wasser.
Wenn du wild um dich schlägst, gehst du unter.
Wenn du dich entspannst, trägst dich das Wasser.

Das Leben belohnt die Entspannten.
Nicht die Faulen.
Die Entspannten.

Tu dein Bestes.
Aber klammere dich nicht an das Ergebnis.

Handle.
Und lass los.

2. Die Illusion der Kontrolle

Du planst deinen Tag.
Du organisierst alles.
Du willst jedes Ergebnis steuern.

Und dann kommt das Leben.
Und wirft dir einen Ball zu, mit dem du nie gerechnet hast.

Kontrolle ist wie Wasser in der Hand.
Drückst du fester, rinnt es schneller weg.

Du kannst nicht alles steuern.
Nicht den Verkehr.
Nicht die Meinung anderer.
Nicht das Wetter.
Nicht die Vergangenheit.

Du kannst nur zwei Dinge steuern:
Deine Handlungen.
Und deine Reaktionen.

Du kannst weder Situationen, noch Menschen wirklich kontrollieren.

Befreie dich also von diesem Kontrolldenken und lerne flexibel mit Menschen und Situationen umzugehen.

Wie?

Nimm die Dinge, so wie sie kommen.

Gib dein Bestes, aber erzwinge in deinen Erwartungen und Vorstellungen kein bestimmtes Ergebnis.

Rechtfertige dich nicht für das was du tust, denn das “Warum” kannst nur du voll umfänglich verstehen.

Du bist kein Geschäftsführer deines Lebens.
Du bist ein Surfer.

Du kannst nicht den Ozean kontrollieren.
Aber du kannst lernen, Wellen zu reiten.

Konzentriere dich auf deinen Einfluss.
Ignoriere den Rest.

3. Dein Gehirn arbeitet nachts

Während du schläfst, arbeitet dein Gehirn.

Es reinigt sich selbst.
Wie eine Spülmaschine.

Abfälle vom Tag werden weg gespült.
Gedanken werden sortiert.
Erinnerungen werden gefestigt.

Während des Tiefschlafs spült Zerebrospinalflüssigkeit durch dein Gehirngewebe und entfernt Giftstoffe, die sich über den Tag angesammelt haben.

Das ist der Grund warum du erst mal eine Nacht drüber schlafen solltest, bevor du schwierige Entscheidungen treffen musst.

Nach einer gut geschlafenen Nacht, hast du wieder einen klaren Kopf.

4. Die Glücksfalle

Glück ist wie eine Katze.

Jage ihr hinterher, sie rennt weg.
Ignoriere sie, sie springt dir auf den Schoß.

Du denkst:
Wenn ich den perfekten Job habe, bin ich glücklich.
Wenn ich genug Geld habe, bin ich glücklich.
Wenn ich den perfekten Körper habe, bin ich glücklich.

Doch nach kurzer Zeit bist du wieder auf deinem normalen Niveau.

Glück ist kein Ziel.
Es ist ein Nebenprodukt.

Es entsteht durch Fortschritt.
Durch Verbindung. Also durch gute Beziehungen zu Menschen, die das Gute in dir sehen können.
Durch Sinn.
Durch Beitrag.

Hör auf, Glück zu jagen.
Finde Bedeutung.

Am besten in einer entsprechenden, bestmöglich zu dir passenden Aufgabe.

Das Glück kommt dann von allein.

5. Dein Gehirn hat Filter

Du glaubst, du siehst die Welt ganz klar.

Tust du nicht.

Dein Gehirn filtert.
Es sucht Beweise für das, was du ohnehin glaubst.
Es übertreibt deine Stärken.
Es entschuldigt deine Fehler.

Verwischt deine Schwächen.
Es bewertet andere härter als dich selbst.

Es beurteilt die anderen nach ihren Taten, aber dich selbst nach deinen Absichten. Du erinnerst dich an deine Erfolge und vergisst deine Misserfolge.

Du läufst mit unsichtbaren Filtern herum.

Du kannst sie nicht ausschalten.
Aber du kannst sie erkennen.

Und das verändert alles.

Wenn du dir ganz sicher bist,
halte kurz inne.
Frage dich:
„Bin ich wirklich sicher – oder verteidige ich nur mein Bild?“

Bewusstsein ist Macht.

6. Deine Gefühle lenken dich

Du glaubst, du entscheidest logisch.

In Wahrheit fühlst du zuerst.
Dann erklärst du es dir logisch.

Dein Gefühl reagiert blitzschnell.
Dein Verstand kommt später.

Das ist kein Problem.
Es ist ein Geschenk.

Gefühle sind Daten.
Keine Befehle.

Zwischen Fühlen und Handeln liegt also eine kleine Pause.
Dort liegt deine Freiheit.

Nutze sie.

7. Dein Gedächtnis schreibt Geschichten

Deine Erinnerungen sind keine Videos.
Sie sind Geschichten.

Jedes Mal, wenn du dich erinnerst, veränderst du Details.
Du betonst Neues.
Du lässt anderes weg.

Du erinnerst dich nicht an das Ereignis.
Du erinnerst dich an die letzte Version davon.

Das klingt beunruhigend.
Ist es aber nicht.

Denn wenn deine Geschichte formbar ist,
kannst du sie bewusst gestalten.

Nicht durch Lügen.
Sondern durch Fokus.

Welche Teile deiner Geschichte willst du stärken?
Welche willst du loslassen?

Du bist der Autor.

8. Das Achtzig Zwanzig Prinzip

Zwanzig Prozent deiner Handlungen bringen achtzig Prozent deiner Ergebnisse.

Zwanzig Prozent deiner Kontakte bringen achtzig Prozent deiner Freude.

Zwanzig Prozent deiner Gewohnheiten verursachen achtzig Prozent deiner Probleme.

Das meiste, was du tust, ist Lärm.

Finde deine entscheidenden zwanzig Prozent.

Verdopple dort deinen Einsatz.
Streiche den Rest.

Weniger tun.
Besser wirken.

9. Gewohnheiten sind Schleifen

Jede Gewohnheit besteht aus drei Elementen:
Auslöser.
Handlung.
Belohnung.

Beispiele:

Stress.
Du greifst zum Handy.
Du bekommst Ablenkung.

Stress.
Du isst Süßes.
Du bekommst Trost.

Deinem Gehirn ist es egal, ob Gewohnheiten dein Leben besser machen oder nicht.

Der Trick: Du kannst Gewohnheiten nicht löschen.
Aber du kannst die Handlung tauschen.

Du kannst dir schlechte Gewohnheiten abgewöhnen und dir Gute aneignen.

Beispiel:

Negativer Stress.
Du atmest 4 s ein, hältst die Luft 7 s an und atmest 8 s aus. Das Ganze 4 mal.

oder

Du machst zehn Liegestütze.
Du fühlst dich besser.

Gleicher Auslöser.
Gleiche Belohnung.
Bessere Handlung.

Vierzig Prozent deines Tages läuft automatisch.

Gestalte deinen Autopiloten bewusst.

10. Der kleine Schritt zählt

Eine Verbesserung um ein Prozent pro Tag klingt lächerlich.

Aber ein Prozent täglich macht aus dir in einem Jahr ein ganz anderer Mensch.

Lies zehn Seiten am Tag. Das sind 12 Bücher pro Jahr.
Trainiere fünfzehn Minuten täglich. Schau dir deinen Körper nach einem Jahr an.
Spare fünf Euro pro Tag. Das sind 1825 € pro Jahr.

Kleine Schritte.
Große Wirkung.

Das ist keine Motivation.
Das ist Mathematik.

Erfolg ist kein Sprint.
Er ist Zinseszins.

Und er wirkt auch negativ.

Ein kleines schlechtes Verhalten ist harmlos.
Hundert davon nicht.

Konzentriere dich auf Systeme.
Nicht auf große Ziele.

Ein guter Tag.
Noch ein guter Tag.
Noch einer.

So entsteht ein neues Leben.

Der einfache Code

Das Leben ist einfach.

Akzeptiere, was du nicht steuern kannst.
Und das ist fast alles.

Meistere, was du steuern kannst.
Deine Handlungen.
Deine Reaktionen.

Verbessere dich jeden Tag ein kleines Stück.

Das ist der ganze Code.

Du musst dich nicht finden.
Du erschaffst dich.

Entscheidung für Entscheidung.
Gewohnheit für Gewohnheit.
Tag für Tag.

Das Leben war nie kompliziert.

Wir haben es nur unnötig verziert.

Mach es einfach.

 

🧭  Was möchte ich mit diesem Artikel bei dir bewirken:

– dass du erkennst, wie oft du unnötige Komplexität suchst
– dass du verstehst, warum Erzwingen dich blockiert
– dass du akzeptierst, dass du nicht alles kontrollieren kannst
– dass du deine Energie auf deinen Einflussbereich richtest
– dass du kleine tägliche Schritte ernster nimmst
– dass du erkennst, wie dein Gehirn dich filtert
– dass du begreifst: Glück ist ein Nebenprodukt
– dass du aufhörst, auf den perfekten Moment zu warten
– dass du Systeme statt Ziele baust
– dass du dein Leben bewusst erschaffst, statt es zu verwalten

 

💬 Was denkst du darüber?

Schreib mir gerne deine Gedanken oder Fragen in den Live-Chat oder in die Community – ich freue mich auf den Austausch mit dir.

👉 Welche 20 % deiner Aktivitäten bringen wirklich Wirkung?

👉 Wo versuchst du etwas zu erzwingen?

👉 Was liegt außerhalb deiner Kontrolle – beschäftigt dich aber täglich?

👉 Welche Gewohnheit hat aktuell den größten Hebel?

👉 Welche 1 % Verbesserung könntest du morgen starten?

 

Nächster Artikel, am Donnerstag: Viele lesen nicht, sie suchen nach Bestätigung der eigenen Ansicht

 

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