Die von Lebensunternehmern selbst organisierte Gesellschaft
Zwei Wege für unsere Zukunft: Freiheit oder Kontrolle

Bildquelle: chatGPT, Dall E3
Eines Tages könnten Menschen in einer Welt leben,
in der sie nichts mehr entscheiden.
Keine Arbeit mehr.
Keine Verantwortung mehr.
Keine echte Freiheit mehr.
Sie bekommen nur noch jeden Monat ihr Geld überwiesen.
Damit sie ruhig bleiben.
Und niemand fragt sie mehr, was sie wirklich wollen.
Klingt wie ein düsterer Film?
Vielleicht.
Aber die entscheidende Frage ist eine andere.
Wer entscheidet eigentlich, wie unsere Zukunft aussieht?
Ein paar wenige Mächtige?
Oder wir alle?
Wie wird sich unsere Welt entwickeln?
Wohin führen uns die Mächtigen? Wohin führen uns als Gesellschaft, die Werte und Gewohnheiten der Mehrheit unserer Mitmenschen?
Ins Paradies, also in eine von Lebensunternehmern selbst organisierte Gesellschaft, in der wir voll und ganz Mensch sein dürfen?
Oder führen sie uns in die Hölle einer totalitären Technokratie, wo wenige Reiche über alle anderen herrschen?
Oder landen wir eher irgendwo dazwischen, abhängig von dem wie wir als Volk fähig sind unsere Gesellschaft neu zu gestalten.
Diese Frage beschäftigt mich schon lange.
Vielleicht auch dich.
Denn wenn du ehrlich bist, merkst du schnell:
Unsere Zukunft ist nicht einfach Zufall.
Sie hängt stark davon ab,
wie wir uns heute entscheiden.
Entscheiden wir uns für Verantwortung?
Oder geben wir sie ab?
Die erste Entscheidung: Wie gehen wir mit Vordenker und Visionären um?
Es gibt Menschen, die sich eine bessere Zukunft vorstellen können.
Sie denken weiter.
Sie sehen Möglichkeiten.
Sie stellen unbequeme Fragen.
Solche Menschen nennt man oft Vordenker oder Visionäre.
Doch Visionäre haben ein Problem.
Viele Menschen lachen über sie.
Man nennt sie Spinner.
Träumer.
Realitätsfern.
Das ist gefährlich.
Denn fast jede große Veränderung begann mit einer Idee, die im Kopf eines einzelnen Menschen entstand.
Mit einer Vorstellung.
Mit einer Vision.
Wenn eine Gesellschaft ihre Visionäre ausgrenzt,
verliert sie ihre Richtung.
Dann fährt das Schiff weiter.
Aber niemand weiß mehr wohin.
Die zweite Entscheidung: Bin ich Opfer oder Gestalter?
Viele Menschen fühlen sich heute machtlos.
Sie sagen:
„Die da oben entscheiden sowieso alles.“
„Ich kann ja doch nichts ändern.“
Das klingt verständlich.
Aber es ist auch gefährlich.
Denn wer sich als Opfer sieht,
gibt seine Macht freiwillig ab.
Dabei hat jeder Mensch mehr Einfluss,
als er denkt.
Du triffst jeden Tag Entscheidungen.
Wie du arbeitest.
Wie du lebst.
Was du kaufst.
Was du unterstützt.
Mit wem du dich vernetzt.
Wenn viele Menschen bewusst handeln,
verändert sich eine Gesellschaft.
Langsam.
Aber sicher.
Eine mögliche Zukunft: Das goldene Zeitalter
Stell dir einmal etwas anderes vor.
Stell dir vor, viele Menschen übernehmen Verantwortung.
Sie entwickeln sich weiter.
Sie wachsen.
Sie werden reifer.
Dann könnte etwas entstehen,
das man fast ein goldenes Zeitalter nennen könnte.
Menschen leben weitgehend selbst bestimmt.
Sie gestalten ihre Gemeinschaft aktiv mit.
Sie diskutieren offen.
Sie treffen auch schwierige Entscheidungen gemeinsam.
Sie delegieren Verantwortung nicht einfach nach oben.
Sie fühlen sich zuständig und übernehmen sie selbst.
Und sie nutzen neue Werkzeuge.
Zum Beispiel künstliche Intelligenz.
Nicht um Menschen zu ersetzen.
Sondern um bessere Entscheidungen zu treffen.
Für das Wohl aller.
In so einer Welt wäre Macht nicht bei wenigen.
Sie wäre gut verteilt. Damit würde sich auch das Geld gut verteilen und wir hätten mehr Gerechtigkeit in der Welt.
Zu viel Macht an einem Ort führt oft zu Missbrauch und Korruption. Zu wenig Entscheidungskraft erzeugt Chaos und lähmt die Handlungsfähigkeit.
Oder, wenn Macht Wasser wäre: Zu viel Wasser an einem Ort bringt Überschwemmung. Zu wenig bringt Dürre.
So eine Gesellschaft, in der Macht und Geld optimal verteilt sind, entspricht meiner Vision von einer von Lebensunternehmern selbst organisierten Gesellschaft.
Der andere Weg
Doch es gibt auch einen anderen Weg.
Der ist einfacher.
Wir machen einfach weiter wie bisher.
Alle vier Jahre wählen wir Parteien.
Oder Politiker.
Und danach geben wir unsere Verantwortung wieder ab.
Dann sagen wir:
Die sind zuständig dafür und sollen das regeln.
Wenn uns Entscheidungen nicht gefallen,
beschweren wir uns.
Doch wir bleiben Zuschauer.
In so einer Welt konzentriert sich Macht.
Immer mehr.
Immer stärker.
Am Ende entscheiden nur noch wenige.
Und die Gesellschaft entwickelt sich
nach den Interessen dieser wenigen.
Wie das abläuft, zeigt der Film “Soylent Green”
Der Film erschien im Jahr 1973 in den Kinos und warnt genau vor so einer Entwicklung.
Er spielt in einer Zukunft,
in der unsere Welt fast zerstört ist.
Es ist das Jahr 2022. Die Erde ist überfüllt.
Die Natur ist kaputt.
Die Meere sind fast tot.
Die meisten Menschen leben in Armut.
Eine kleine Elite lebt im Luxus.
Und ein großer Konzern kontrolliert die Nahrung.
Die Menschen essen künstliche Riegel.
Sie heißen Soylent Green.
Doch am Ende entdeckt der Polizist Thorn die Wahrheit.
Soylent Green besteht aus den Körpern toter Menschen.
Die Gesellschaft hat ihre Menschlichkeit verloren.
Der Mensch ist nur noch eine Ressource.
Ein Rohstoff.
Warum dieser Film so wichtig ist
Dieser Film zeigt etwas Entscheidendes.
Wenn eine Gesellschaft ihre Grundlagen zerstört,
wenn Macht bei wenigen liegt,
wenn Menschen passiv werden,
dann beginnt eine Abwärtsspirale.
Der Mensch verliert seinen Wert.
Die Natur stirbt.
Die Wahrheit wird manipuliert.
Und das System frisst am Ende seine eigenen Menschen.
Der Film ist eine Warnung.
Eine Warnung vor grenzenlosem Wachstum.
Vor Machtkonzentration.
Vor Gleichgültigkeit.
Der Gegenentwurf: Der Lebensunternehmer
Genau hier beginnt mein Konzept des Lebensunternehmers.
Es ist das Gegenteil dieser düsteren Zukunft.
Im Film wird der Mensch zur Ressource.
Im Konzept des Lebensunternehmers wird der Mensch zum Gestalter.
Der Lebensunternehmer sagt: Ich kann mein Schicksal sehr weitreichend bestimmen, indem ich tagtäglich entsprechende Werte und Gewohnheiten lebe.
Ganz grob gilt: Gute Gewohnheiten machen mein Leben sinn- und freudvoll, schlechte Gewohnheiten sorgen für Schmerz und Leid.
Auch können wir das Leben unserer Mitmenschen ein Stück weit mit beeinflussen. Zum Beispiel, wenn wir ihnen bewusst machen, wie gut leben geht und dass sie das mit entsprechenden Werten und Gewohnheiten jederzeit haben können.
Genauso können wir Wege zeigen, die uns als Gesellschaft in eine gute Zukunft führen.
Deshalb übernehme ich Verantwortung.
Für mein Leben.
Für unsere Gesellschaft.
Für die Zukunft.
Wir Lebensunternehmer warten nicht darauf,
dass andere unsere Probleme lösen.
Wir beginnen selbst.
Wir bauen Projekte.
Wir entwickeln Ideen.
Wir arbeiten mit anderen zusammen.
So entsteht eine Gesellschaft mit vielen starken Menschen.
Nicht mit wenigen Machthabern.
Macht verteilen statt konzentrieren
In der Welt von Soylent Green kontrolliert ein Konzern alles.
Nahrung.
Information.
Macht.
In einer von Lebensunternehmern selbst organisierten Gesellschaft ist es anders.
Wissen wird geteilt.
Energie kann lokal erzeugt werden.
Menschen vernetzen sich.
Sie entwickeln Lösungen. Was alleine nicht gelingt, machen wir dann mit anderen zusammen.
So entsteht ein Netz.
Viele kleine Knoten.
Viele aktive Menschen.
Wenn Macht verteilt ist,
kann kein einzelner alles kontrollieren.
Die Haltung entscheidet
Der größte Unterschied liegt in der Haltung.
In Soylent Green sind die Menschen passiv.
Sie warten.
Sie hoffen.
Sie vegetieren.
Der Lebensunternehmer handelt.
Er hält das Feld.
Das bedeutet:
Er bleibt aufmerksam.
Er bleibt wach.
Er schafft Räume für Lösungen.
Während andere jammern,
beginnt er zu bauen.
Technisch.
Sozial.
Menschlich.
Warum Visionäre wichtig sind
Damit so eine Zukunft entstehen kann,
brauchen wir Vordenker und Visionäre.
Menschen, die sich eine neue Welt vorstellen können.
Leider gehen solche Menschen oft unter.
Sie sind leiser als die Schreihälse.
Sie denken tiefer.
Sie sprechen ruhiger.
Doch genau solche Menschen brauchen wir.
Nicht nur in der Politik.
Überall.
In Unternehmen.
In Initiativen.
In Gemeinschaften.
Deine Entscheidung
Am Ende läuft alles auf eine einfache Frage hinaus.
Wie soll unsere Zukunft aussehen?
Eine Welt,
in der wenige alles kontrollieren?
Oder eine Welt,
in der viele Verantwortung übernehmen?
Die Zukunft wird nicht einfach passieren.
Sie entsteht durch Entscheidungen.
Durch deine Entscheidungen.
Durch meine Entscheidungen.
Vielleicht beginnt der Wandel genau hier.
Mit einem einfachen Gedanken:
Du bist nicht das Produkt des Systems.
Du kannst sein Gestalter sein.
Und wenn viele Menschen das erkennen,
dann entstehen tatsächlich
gute Zeiten.
🧭 Ich hoffe, ich konnte mit diesem Artikel folgendes bei dir bewirken:
-
- dass du erkennst, dass unsere Zukunft nicht einfach passiert
- dass du verstehst, wie wichtig Visionäre für eine Gesellschaft sind
- dass du erkennst, wie gefährlich es werden kann, wenn Macht sich bei wenigen konzentriert
- dass du verstehst, dass Verantwortung nicht nur bei Politik oder Konzernen liegt
- dass du erkennst, wie viel Einfluss Menschen gemeinsam haben können
- dass du Mut bekommst, dein Leben bewusster zu gestalten
- dass du vielleicht Lust bekommst, selbst an Lösungen für unsere Gesellschaft mitzuarbeiten
Was denkst du darüber?
Schreib mir gerne deine Gedanken oder Fragen in den Live-Chat oder in die Community.
Welche Zukunft erscheint dir heute realistischer?
Mehr Kontrolle
oder mehr Selbstbestimmung?
Warum haben Visionäre es oft schwer in einer Gesellschaft?
Welche Rolle könnte künstliche Intelligenz in einer guten Zukunft spielen?
Welche Verantwortung sollten Bürger selbst übernehmen
statt sie an Politiker zu delegieren?
Welche kleinen Projekte könnten Menschen starten,
um ihre Umgebung positiv zu verändern?
💡 Bonusfrage
Wenn du unsere Gesellschaft neu gestalten könntest:
Was würdest du als erstes verändern?
Die neuen Artikel erscheinen in der Regel Dienstags und Donnerstags.


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