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martin-glogger

Ich heiße Martin und bin Lebensunternehmer, Coach, Vordenker, Vater, Autor, Elektro-Ingenieur, Netzwerker und Zimmerer.

Hier schreibe ich darüber, wie ich mir eine weitestgehend ideale Welt vorstelle und wie wir sie realisieren können und lade dich herzlich dazu ein, mitzulesen, mitzudenken und aktiv mitzumachen.

Diese ideale Welt ist die Welt der Lebensunternehmer; die mit ihren täglich gelebten Werten und Gewohnheiten, mutig und tatkräftig an einer neuen, für uns alle erstrebenswerten Lebensumgebung arbeiten.
Damit ich berechtigt darauf hoffen kann, daß diese schöne Welt eines Tages tatsächlich Wirklichkeit wird, lebe ich so weit ich es kann, diese Werte und Gewohnheiten der Lebensunternehmer selbst vor.
Nicht nur das, ich arbeite auch aktiv daran, dass diese Welt für alle, die es möchten, erreichbar bzw. erlebbar wird.
Ich wünsche dir viele interessante Leseminuten und hoffe, dass ich dich für die Welt der Lebensunternehmer begeistern kann 🙂

In diesem Sinne:

  • mach dir bewusst, was für dich möglich wäre
  • lerne auf praktischem Wege wie wir leben und übernimm, was für dich passt
  • erfahre wie du deine bzw. die Zukunft unserer Gesellschaft aktiv mitgestalten kannst
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Stell dir vor: Deine Stadt, deine Gemeinde hat kein Geld mehr

Stell dir vor - Deine Stadt hat kein Geld mehr

Ja, was passiert, wenn deine Stadt oder Gemeinde plötzlich kein Geld mehr hat?

Keine Mittel für das Schwimmbad.
Kein Geld für die Feuerwehr.
Keine Rücklagen für schlechte Zeiten.

Viele denken jetzt an Bürgermeister, die viel Steuergelder verspekuliert haben.

Oder: Das Geld mit vollen Händen ausgaben um Beifall zu bekommen und an  Bürger, die alles Mögliche forderten und so ihre Kommune in die Überschuldung trieben.

Ja, auch das gab es häufig.

Aber es gab auch viele Städte und Gemeinden, die jahrelang sparsam waren und jetzt trotzdem vor einem Schuldenberg stehen.

Wenn Sparsamkeit plötzlich bestraft wird

Eine kleine Gemeinde irgendwo in Deutschland hat etwas über zehntausend Einwohner.
Keine großen Firmen.
Kaum Gewerbesteuer.

Sie war nie reich.
Aber die Einwohner waren vorsichtig.

Seit Jahrzehnten führte dieselbe politische Mehrheit die Geschäfte.
Und ja, das ging.
Der Haushalt war ausgeglichen.
Die Schulden niedrig.

Die Bürger lebten im Rahmen ihrer Möglichkeiten.

Dann änderte sich das Spiel.

Von oben kamen neue Regeln.

Die Landespolitik forderte beitragsfreie Kindergartenplätze.
Klingt gut.
Ist auch gut.

Aber der finanzielle Ausgleich deckte nur einen Teil der Kosten.
Den Rest zahlte die Gemeinde.

Dann kamen neue Aufgaben in der Flüchtlingsunterbringung.
Mehr Menschen.
Mehr Ausgaben.
Wieder zu wenig Ausgleich.

Die Schule sollte Inklusion stemmen.
Ganztagsschule werden.
Mehr Personal.
Mehr Räume.

Doch das Geld blieb knapp.

Die Vorschriften für die Feuerwehr wurden verschärft.
Neue Fahrzeuge.
Größer.
Moderner.

Die alten Feuerwehrhäuser waren zu klein.
Umbau? Neubau?
Millionenbeträge.

Unterstützung? Kaum.

Und so wuchs die Lücke.

Nicht durch Verschwendung.
Nicht durch Luxus.
Sondern durch Aufgaben, die von oben kamen.

Der schleichende Absturz

Stell dir vor, du führst deinen Haushalt sauber.
Du sparst.
Du planst.

Und dann entscheidet jemand anders, dass du neue Verpflichtungen bekommst.
Ohne ausreichend Geld.

Was machst du?

Du nimmst Kredite auf.
Du verschiebst Reparaturen.
Du hoffst auf bessere Zeiten.

Doch wenn die Einnahmen nicht steigen,
wird aus Hoffnung ein Loch.

Viele Kommunen stehen heute genau dort.

Dreistellige Millionenbeträge an Verbindlichkeiten.
Schon zur Mitte des Jahres ist das Geld fast aufgebraucht.

In manchen Bezirken fließen fünfundneunzig Prozent der Mittel in Sozialleistungen.

Das heißt:
Für alles andere bleibt fast nichts.

Schulen.
Straßen.
Kultur.
Freiwillige Angebote.

Es ist wie ein Haushalt, der nur noch Miete und Essen zahlt.
Für Reparaturen bleibt nichts.

Was passiert dann?

Wenn eine Kommune kein Geld mehr hat,
verliert sie Freiheit.

Sie wird abhängig von Land und Bund.

Sie bekommt Sparauflagen.
Kontrollen.
Vorgaben.

Sie darf weniger selbst entscheiden.

Sie wird verwaltet.

Autonomie schrumpft.

Stell dir vor, du darfst dein eigenes Leben nicht mehr gestalten.
Du bekommst jeden Monat Anweisungen.

„Hier kürzen.“
„Dort streichen.“
„Das ist nicht erlaubt.“

So fühlt sich finanzielle Not auf kommunaler Ebene an.

Der Frust wächst

Und dann kommt der bittere Gedanke:

Warum überhaupt noch sparen?

Wenn Sparsamkeit am Ende nur bedeutet,
dass du trotzdem ins Minus rutschst?

Warum nicht noch schnell das Schwimmbad sanieren?
Ein paar Straßen reparieren?
Bevor gar nichts mehr geht?

Das ist gefährlich.
Aber menschlich.

Wenn das herrschende System Sparsamkeit nicht belohnt,
sondern bestraft, verliert es seine Glaubwürdigkeit.

Ist das System selbst das Problem?

Vielleicht liegt das Problem nicht nur am Geld.

Vielleicht liegt es an der Struktur.

Kommunen tragen Verantwortung.
Aber sie steuern viele Einnahmen nicht selbst.

Gleichzeitig kommen neue Aufgaben.
Von oben beschlossen.

Das fühlt sich an wie ein Spiel,
bei dem andere die Regeln ändern,
während du spielst.

Das föderale System gerät unter Druck.

Wenn oben entschieden wird,
aber unten bezahlt wird,
entsteht Reibung.

Eine andere Idee

Ich stelle dir eine andere Lösung vor.

Nicht mehr Vorgaben von oben.
Sondern mehr Verantwortung vor Ort.

Jede Region entscheidet selbst.

Was gut läuft, zeigt Wirkung.
Menschen fühlen sich wohler.
Projekte starten schneller.
Probleme werden dort gelöst, wo sie entstehen.

Wer schlechte Entscheidungen trifft,
spürt das sofort.

Es gibt keine Ausreden mehr.
Kein „die da oben sind schuld“.

Gute Regionen werden zu Vorbildern.
Wie Leuchttürme.

Andere schauen hin.
Lernen.
Übernehmen gute Ideen.

Menschen ziehen dorthin,
wo sie sich ernst genommen fühlen.

Nicht wegen Paragrafen.
Sondern wegen Haltung.

Verantwortung statt Abhängigkeit

In solchen Regionen leben Menschen,
die sagen:

„Ich gestalte mit.“
„Ich bringe Ideen ein.“
„Ich trage Verantwortung.“

Das verändert eine Gemeinschaft.

Es entsteht Nähe.
Vertrauen.
Mut.

Natürlich ist das kein leichter Weg.

Mehr Freiheit bedeutet auch:
Mehr Risiko.

Fehlentscheidungen tun weh.
Direkt.
Ohne Ausrede.

Aber genau das schafft Lernprozesse.

Der Kern der Frage

Was passiert, wenn Kommunen kein Geld mehr haben?

Sie verlieren Autonomie.
Sie verlieren Gestaltungskraft.
Sie verlieren Vertrauen.

Aber es passiert noch etwas.

Sie verlieren Motivation.

Und das ist gefährlich.

Denn eine Gesellschaft lebt von Menschen,
die gestalten wollen.

Nicht von Menschen,
die nur reagieren.

Leuchttürme statt Schuldenberge

Vielleicht ist Geld nicht das eigentliche Problem.

Vielleicht ist es die Frage,
wer entscheidet.

Und wer die Folgen trägt.

Eine lebendige Gemeinde entsteht nicht durch Anweisungen.
Sondern durch Beteiligung.

Nicht durch ständige Rettung von oben.
Sondern durch Verantwortung vor Ort.

Wenn Regionen selbst entscheiden dürfen,
entsteht Vielfalt.

Manche scheitern.
Manche blühen auf.

Aber alle lernen.

Und genau das braucht eine stabile Gesellschaft.

Keine ewige Abhängigkeit.
Sondern mutige Leuchttürme.

Die zeigen,
wie Selbstverantwortung aussieht.

Vielleicht beginnt Veränderung nicht in Berlin.
Sondern bei dir vor Ort.

Mit einer einfachen Haltung:

Ich warte nicht.
Ich gestalte.

In unserer Lebensunternehmer-Community geht es
genau darum. Es geht um Ideen, wie wir unsere
Gesellschaft neu gestalten können.

💬 Was denkst du darüber?
Schreib mir gerne deine Gedanken oder Fragen in den Live-Chat – ich freue mich auf den Austausch mit dir.

Beispiel-Fragen:

Wie kann regionale Autonomie konkret aussehen?
Welche Finanzmodelle stärken lokale Verantwortung?
Wie misst man Lebensqualität statt nur Haushaltszahlen?
Wie kann Bürgerbeteiligung Haushaltsentscheidungen verbessern?
Welche digitalen Werkzeuge helfen bei Transparenz?

Du baust keine Protestbewegung.
Du entwickelst Modelle.

Und genau das unterscheidet Vision von Empörung.

🧭 Was möchte ich mit diesem Artikel bei dir bewirken:

    • dass du verstehst, warum Kommunen trotz Sparsamkeit in Not geraten
    • dass du erkennst, wie sehr Aufgabenverlagerung Autonomie schwächt
    • dass du zwischen Geldproblem und Strukturproblem unterscheidest
    • dass du Abhängigkeit als demokratisches Risiko erkennst
    • dass du nicht vorschnell Schuldige suchst
    • dass du erkennst, wie wichtig regionale Verantwortung ist
    • dass du begreifst, wie Autonomie, also selber denken und entscheiden dürfen, Motivation schafft
    • dass du über neue Formen regionaler Selbstbestimmung nachdenkst
    • dass du erkennst: Freiheit braucht finanzielle Handlungskraft
    • dass du dich fragst, wie deine Region stärker werden kann

Nächster Artikel, am Sonntag: Lass dich überraschen

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