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martin-glogger

Ich heiße Martin und bin Lebensunternehmer, Coach, Vordenker, Vater, Autor, Elektro-Ingenieur, Netzwerker und Zimmerer.

Hier schreibe ich darüber, wie ich mir eine weitestgehend ideale Welt vorstelle und wie wir sie realisieren können und lade dich herzlich dazu ein, mitzulesen, mitzudenken und aktiv mitzumachen.

Diese ideale Welt ist die Welt der Lebensunternehmer; die mit ihren täglich gelebten Werten und Gewohnheiten, mutig und tatkräftig an einer neuen, für uns alle erstrebenswerten Lebensumgebung arbeiten.
Damit ich berechtigt darauf hoffen kann, daß diese schöne Welt eines Tages tatsächlich Wirklichkeit wird, lebe ich so weit ich es kann, diese Werte und Gewohnheiten der Lebensunternehmer selbst vor.
Nicht nur das, ich arbeite auch aktiv daran, dass diese Welt für alle, die es möchten, erreichbar bzw. erlebbar wird.
Ich wünsche dir viele interessante Leseminuten und hoffe, dass ich dich für die Welt der Lebensunternehmer begeistern kann 🙂

In diesem Sinne:

  • mach dir bewusst, was für dich möglich wäre
  • lerne auf praktischem Wege wie wir leben und übernimm, was für dich passt
  • erfahre wie du deine bzw. die Zukunft unserer Gesellschaft aktiv mitgestalten kannst
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Wann bist du wertvoll – und wer entscheidet das?

Wann bist du wertvoll – und wer entscheidet das

Stell dir eine einfache Frage.
Wann ist ein Mensch wertvoll?

Nicht erfolgreich.
Nicht reich.
Nicht beliebt.

Sondern wertvoll.

Und plötzlich merkst du:
So einfach ist die Antwort gar nicht.

Andere sagen: Du bist wertvoll, wenn du mir nützt.

Wenn ich dir vertrauen kann.
Wenn du zuverlässig bist.
Wenn du mir hilfst.
Wenn du mir keinen Ärger machst und tust was ich sage.

Der Markt sagt:
Du bist wertvoll, wenn dein Preis steigt.
Wenn du Leistung bringst.
Wenn du funktionierst und so zum Profite machen beiträgst.
Wenn andere heute mehr für dich zahlen als gestern.

Das klingt logisch.
Klar.
Messbar.

Aber ist das wirklich alles?

Stell dir vor, dein Wert hängt jeden Tag an einer Kurve.
Geht sie hoch, bist du gut.
Geht sie runter, bist du weniger wert.

Willst du so leben?

Der unbequeme Fall

Jetzt wird es schwieriger.

Was ist mit einem Menschen,
der vom Geld anderer lebt
und als Dank dafür noch seine Mitmenschen tyrannisiert?

Der Macht ausnutzt um sein Ego über die anderen zu stellen.
Der Angst streut um mit anderen Profit zu machen.
Der absichtlich verletzt.

Ist so ein Mensch wertvoll?

Du siehst vielleicht nur einen Namen. Ach der, von dem habe ich gar nichts anderes erwartet.

oder:
Einen Titel.
Eine Rolle.
Einen Status.

Aber der Betroffene sieht die Folgen.

Zum Beispiel eine Person,
der zum fünften Mal das Schlüsselloch zugeklebt wird.
Aus purer Bosheit.

Kein Scherz.
Kein Unfall.
Absicht.

Für diesen Menschen fühlt sich das anders an.
Sehr anders.

Da geht es nicht um Theorie.
Da geht es um Alltag.
Um Ohnmacht.
Um Wut.

Man könnte jetzt einwenden:

Vielleicht hatte er ein schlechtes Elternhaus.
Vielleicht schützt er sich nur.
Vielleicht wurde er selbst verletzt.

Das mag stimmen.

Aber hier liegt der Knackpunkt:

Jeder hat eine gewisse Verantwortung für das was er tut.

Ja, wir können nicht kontrollieren, was der andere macht, aber wir können entscheiden wie wir darauf reagieren.

Das eigentliche Problem

Es gibt Menschen mit tiefen Seelenwunden.
Sie tragen alte Verletzungen in sich.

Das ist tragisch.
Nicht verwerflich.

Verwerflich wird es,
wenn sie sich weigern, daran zu arbeiten.
Wenn sie Hilfe ablehnen.
Wenn sie andere zu Zielscheiben machen.

Sie stoßen dich weg,
wenn du helfen willst.
Sie werden wütend,
wenn du freundlich bist.

Warum?

Weil Nähe Angst macht.
Weil Freundlichkeit Erwartungen weckt.
Weil Liebe Spiegel ist.

Und ein Spiegel zeigt,
was man nicht sehen will.

Manchmal kannst du solchen Menschen nicht ausweichen.
Du arbeitest mit ihnen.
Du wohnst neben ihnen.
Sie gehören zur Familie.

Und du fragst dich:

Wie soll ich den Wert eines Menschen bestimmen,
der anderen schadet
und nichts ändern will?

Unser System verwaltet Leid

Unser System verwaltet Probleme.
Es löst sie selten.

Wir denken uns Regeln aus.
Wir schreiben Berichte.
Wir verteilen Geld.

Aber wir kommen nicht an die Wurzel.

Viele seelisch kranke Menschen
leben mitten unter uns.
Sie funktionieren nach außen.
Aber innen brennt es.

Und wenn du Hilfe anbietest,
werden sie sauer.

Du kennst das vielleicht.
Du willst reden.
Du willst klären.
Und bekommst nur Abwehr.

Manche sagen:
„Die müssen zu ihrem Glück gezwungen werden.“

Aber Zwang heilt keine Seele.
Er verschiebt nur das Problem.

Worum geht es wirklich?

Es geht nicht darum, Menschen zu verurteilen.
Nicht darum, sie ab zu werten.

Aber es geht auch nicht darum,
alles zu entschuldigen.

Der entscheidende Punkt ist ein anderer:

Wie bauen wir eine Gesellschaft,
die weniger Verlierer produziert?

Denn viele zerstörerische Menschen
sind irgendwann selbst gescheitert.
Übersehen,
gedemütigt
oder gebrochen worden.

Wenn wir eine Gesellschaft aufbauen,
in der viele gewinnen können,
dann sinkt die Zahl dieser Seelen- Verletzten.

Genauso wie aus Blumensamen, nur dann wunderschöne Blumen wachsen können, wenn diese in einer Art gerechten Umgebung ausgesät werden, können auch wir Menschen, nur in einer, für uns geeigneten Lebensumgebung optimal wachsen.

Eine Umgebung mit möglichst wenig Geld- und Gruppenzwängen, so dass wir unseren eigenen Überlegungen gemäß entscheiden und handeln können.
Diese Freiheit ist die Grundlage dafür, dass wir uns individuell entfalten und weiterentwickeln können und deshalb sein können, wer wir wirklich sind.

Weil wir wirklich frei entscheiden und handeln können, sind wir wesentlich selbstkritischer und verantwortungsbewusster. Wir haben ja jetzt niemanden mehr, auf den wir die Verantwortung für unsere Entscheidungen bzw. Handlungen abwälzen können.

So können wir langfristig das Beste aus uns hervorholen, nämlich die auf Mut und Tatkraft beruhende Schöpferkraft, die unserem Wohl und gleichzeitig dem Gemeinwohl dient.
Wir können uns diese Lebensumgebung mit Hilfe des Grundeinkommens erschaffen, wenn wir das möchten!

Lassen wir dagegen unsere derzeitige, von Geld- und Gruppenzwängen bestimmte Lebensumgebung, dann tun viele bestenfalls ihre Pflicht. Viele von uns werden aber auf Irrwege gelenkt und tun auf diesen Wegen, nur das, was scheinbar ihrem Eigennutzen dient. Häufig schaden sie dabei sich selbst  (Burnout, Herz- und Kreislauferkrankungen, Krebs, Depression, Konsumschulden,  …) und so auch langfristig dem Gemeinwohl.

Nicht zuletzt werden Menschen, die dauernd Dinge tun müssen, die sie eigentlich nicht möchten, gleichgültig, kraftlos, persönlichkeitsschwach und drücken sich vor jeder Verantwortung.

Und was ist mit den Guten?

Hier kommt der Teil,
über den kaum jemand spricht.

Es gibt Menschen,
die jeden Tag wertvolle Beiträge leisten.

Sie bauen auf.
Sie helfen.
Sie tragen Verantwortung.
Sie schaffen Wohlstand.
Sie schaffen Freude.

Sie zeigen dir,
wie gutes Leben geht.

Aber sie stehen selten auf der Titelseite.

Stattdessen sehen wir Skandale.
Betrug.
Korruption.
Gier.

Das Böse bekommt Aufmerksamkeit.
Und Aufmerksamkeit ist Energie.

Worauf du schaust, das wächst.

Wenn Medien jeden Tag Negatives berichten, weil sich das so gut verkauft, dann füttern sie es.

Das Gute bleibt leise.
Unscheinbar.
Ungefeiert.

Und genau das ist gefährlich.

Denn Kinder lernen durch Vorbilder.
Gesellschaften auch.

Wenn wir nur über Täter sprechen,
machen wir sie groß.
Wenn wir Gestalter und vor allem deren Taten sichtbar machen,
machen wir Hoffnung und Zuversicht groß.

Wenn wir nur über Fehler sprechen und diese hart verurteilen, nehmen wir vielen Menschen den Mut und die Lust Verantwortung zu übernehmen.

Eine neue Sicht auf Wert

Vielleicht ist ein Mensch wertvoll,
nicht weil er nützlich ist.
Nicht weil er Profit bringt.

Sondern weil er optimal zum Gemeinwohl und zu seinem Wohl beiträgt.

Weil er aufbaut statt zerstört.
Weil er Verantwortung übernimmt, statt gleichgültig weg zu sehen.
Weil er heilt statt verletzt.

Das heißt nicht,
dass er perfekt ist.

Aber er bemüht sich.
Er lernt.
Er wächst.

Wert entsteht durch Beitrag.
Nicht durch Macht.
Nicht durch Angst.

Und jetzt bist du dran

Die Frage ist nicht nur theoretisch.

Du bestimmst jeden Tag mit,
wem du Wert gibst.

Worüber sprichst du?
Wen bewunderst du?
Wem folgst du?
Wen unterstützt du?

Wenn du ständig das Böse diskutierst,
gibst du ihm Raum.

Wenn du das Gute stärkst,
kann es besser wachsen.

Vielleicht können wir nicht jeden verletzten Menschen retten.
Vielleicht können wir nicht jede Tyrannei stoppen.

Aber wir können entscheiden,
welche Art Mensch wir selbst sein wollen.

Und wir können eine Kultur fördern,
in der wertvolle Beiträge gesehen
und belohnt werden.

Nicht durch Applaus allein.
Sondern durch Zutrauen und Vertrauen.
Durch Chancen.
Durch echte Anerkennung.
Durch Interesse am Erfolg des anderen.

Wann ist ein Mensch wertvoll?

Vielleicht dann,
wenn er sich zuallererst selbst als wertvoll empfindet.

Seinen ganz eigenen Beitrag zum Gemeinwohl leistet, den nur er mit seinem Charakter und seinen Fähigkeiten überhaupt in dieser Qualität leisten kann.

Wenn er sich für das Leben und die Ideen anderer wirklich interessiert und sie motiviert weiter daran zu arbeiten.

Wenn er friedlich und freundlich ist und anderen in der Not hilft.

Vielleicht beginnt alles mit einer einfachen Entscheidung:

Worauf richtest du deine Aufmerksamkeit?

Denn dort,
wo deine Aufmerksamkeit hingeht,
wächst die Zukunft.

🧭 Ich hoffe, ich konnte mit diesem Beitrag folgendes bei dir bewirken:

    • dass du erkennst, wie oft Menschen nur nach Nutzen bewertet werden
    • dass du verstehst, wie sehr Aufmerksamkeit Macht erzeugt
    • dass du unterscheidest zwischen Verletzung und Verantwortung
    • dass du erkennst, dass nicht jedes Verhalten entschuldbar ist
    • dass du begreifst, wie sehr unser System Leid verwaltet statt es zu lösen
    • dass du deinen Blick stärker auf aufbauende Menschen richtest
    • dass du dich fragst: Welchen Beitrag leiste ich selbst?
    • dass du erkennst: Wert entsteht durch Beitrag, nicht durch Macht

💬 Was denkst du darüber?

Schreib mir gerne deine Gedanken oder Fragen in den Live-Chat oder in die Community.

  1. Ist jeder Mensch unabhängig von seinem Verhalten gleich wertvoll?
  2. Wo liegt die Grenze zwischen Verständnis und Verantwortung?
  3. Wie geht eine gesunde Gesellschaft mit destruktiven Menschen um?
  4. Soll Hilfe freiwillig sein – oder darf sie eingefordert werden?
  5. Warum bekommen destruktive Menschen mehr Aufmerksamkeit?
  6. Wie können wir aufbauende Beiträge sichtbarer machen?
  7. Was würde sich ändern, wenn wir Beitrag höher bewerten als Status?

Optionaler Impuls:
„Was wäre ein konkreter gesellschaftlicher Mechanismus, der konstruktives Verhalten belohnt?“

Neue Artikel erscheinen in der Regel Dienstags und Donnerstags.

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