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Die PMI-Methode: Entscheidungen aus drei Blickwinkeln betrachten
Die PMI-Methode ist eine einfache Denk- und Entscheidungsmethode, die von Edward de Bono entwickelt wurde.
PMI steht für:
- P – Plus: Was spricht dafür?
- M – Minus: Was spricht dagegen?
- I – Interesting: Was ist interessant, überraschend oder noch ungeklärt?
Anders als eine gewöhnliche Pro-und-Contra-Liste betrachtet PMI auch Aspekte, die sich noch nicht eindeutig als positiv oder negativ bewerten lassen. Dadurch werden offene Fragen, mögliche Nebenwirkungen und neue Handlungsmöglichkeiten sichtbar.
Die PMI-Methode hilft dir, Chancen, Risiken und offene Fragen systematisch zu untersuchen, bevor du dich entscheidest.
Infografik: Die PMI-Methode im Überblick
Bildquelle: ChatGPT Images 2.0 (DALL-E3)
Problem
Bei vielen Entscheidungen neigen wir dazu, vorschnell Partei zu ergreifen. Sobald uns eine Idee gefällt, suchen wir hauptsächlich nach Gründen dafür. Lehnen wir sie intuitiv ab, sehen wir vor allem die Nachteile.
Eine einfache Pro-und-Contra-Liste kann dieses Problem nur teilweise lösen. Sie zwingt uns weiterhin dazu, jeden Gedanken sofort als positiv oder negativ einzuordnen.
Dabei bleiben wichtige Fragen unbeachtet:
- Welche Folgen können wir noch nicht einschätzen?
- Welche Informationen fehlen?
- Welche neuen Möglichkeiten könnten entstehen?
- Welche Annahmen halten wir möglicherweise für Tatsachen?
- Unter welchen Bedingungen könnte die Idee funktionieren?
Genau dafür gibt es bei PMI die dritte Kategorie Interesting.
Ziel
Das Ziel der PMI-Methode ist es, den eigenen Blick zu erweitern und eine Entscheidung nicht vorschnell aus dem Bauchgefühl, einer festen Meinung oder einer einseitigen Betrachtung heraus zu treffen.
Die Methode hilft dir dabei:
- Vorteile und Chancen sichtbar zu machen,
- Nachteile und Risiken zu erkennen,
- offene Fragen festzuhalten,
- mögliche Folgen zu untersuchen,
- Annahmen kritisch zu prüfen,
- neue Möglichkeiten zu entdecken,
- und eine Entscheidung nachvollziehbar vorzubereiten.
Die klassische PMI-Methode liefert dabei nicht automatisch die „richtige“ Entscheidung. Sie schafft eine bessere Grundlage, auf der du eigenverantwortlich entscheiden kannst.
Wann einsetzen?
Die PMI-Methode eignet sich besonders, wenn:
- du vor einer wichtigen Entscheidung stehst,
- eine Idee auf den ersten Blick eindeutig gut oder schlecht erscheint,
- verschiedene Menschen unterschiedliche Meinungen vertreten,
- du eine bestehende Meinung überprüfen möchtest,
- die Folgen einer Entscheidung noch nicht vollständig absehbar sind,
- du zwischen Zustimmung, Ablehnung und einem Test schwankst,
oder eine Gruppe eine gemeinsame Entscheidungsgrundlage benötigt.
Für sehr komplexe Entscheidungen mit vielen Alternativen und messbaren Kriterien sollte PMI mit weiteren Methoden kombiniert werden.
Anwendungsbeispiele
Du kannst die PMI-Methode beispielsweise nutzen bei der Frage:
- Soll ich ein neues Projekt beginnen?
- Soll ich diese Geschäftsidee umsetzen?
- Soll ich eine bestimmte Software anschaffen?
- Soll ich mein Angebot kostenpflichtig machen?
- Soll ich mit einem Kooperationspartner zusammenarbeiten?
- Soll ich meinen Arbeitsplatz wechseln?
- Soll unsere Bürgerinitiative diese Maßnahme unterstützen?
- Soll eine neue Technologie eingeführt werden?
- Soll ich eine Idee sofort umsetzen oder zuerst testen?
- Welche Folgen könnte eine gesellschaftliche Veränderung haben?
Auch bereits getroffene Entscheidungen lassen sich mit PMI noch einmal kritisch überprüfen.
Voraussetzungen
Für eine einfache PMI-Analyse benötigst du:
- eine konkrete Frage, Idee oder Entscheidung,
- etwas Zeit zum ungestörten Nachdenken,
- eine Tabelle mit den drei Bereichen Plus, Minus und Interesting,
- möglichst konkrete Informationen zur Ausgangssituation,
- und die Bereitschaft, auch Argumente zuzulassen, die der eigenen Meinung widersprechen.
Für eine Gruppenanwendung sind zusätzlich hilfreich:
- eine Person zur Moderation,
- eine gemeinsam formulierte Ausgangsfrage,
- klare Gesprächsregeln,
- eine sichtbare Dokumentation,
- und ein festgelegter Zeitrahmen.
Wichtig ist eine offene Haltung:
Die Entscheidung sollte nicht bereits feststehen, bevor die Analyse beginnt.
Zeitaufwand
Kurzsitzung: 10 bis 15 Minuten
Geeignet für überschaubare Alltagsentscheidungen oder eine erste Einschätzung.
Möglicher Ablauf:
- 2 Minuten: Frage klären
- 3 Minuten: Plus
- 3 Minuten: Minus
- 3 Minuten: Interesting
- 2 bis 4 Minuten: Erkenntnisse und nächster Schritt
Standardsitzung: 30 bis 60 Minuten
Geeignet für berufliche, persönliche oder projektbezogene Entscheidungen.
Hier können die Punkte zusätzlich:
- erläutert,
- nach ihrer Bedeutung gewichtet,
- auf ihre Belastbarkeit geprüft,
und in konkrete Klärungsaufgaben übersetzt werden.
Lange Anwendung: 90 Minuten bis mehrere Sitzungen
Geeignet für komplexe Projekte, Investitionen, strategische Entscheidungen oder gesellschaftliche Fragestellungen.
Dabei können zusätzlich:
- Informationen recherchiert,
- Beteiligte befragt,
- Annahmen überprüft,
- mehrere Varianten verglichen,
- Ausschlusskriterien untersucht,
- und verschiedene Szenarien entwickelt werden.
Bei längeren Analysen sollte ein Zeitpunkt festgelegt werden, an dem die Entscheidung trotz verbleibender Unsicherheit getroffen wird.
.
Einzel- und Gruppenanwendung
Einzelanwendung
Bei der Einzelanwendung bearbeitest du die drei Bereiche selbst. Das eignet sich besonders für persönliche Entscheidungen, erste Einschätzungen und die Vorbereitung eines Gesprächs.
Der Vorteil: Du kannst offen und ohne Rechtfertigungsdruck nachdenken.
Das Risiko: Eigene Überzeugungen und blinde Flecken können die Sammlung beeinflussen. Eine KI oder eine zweite Person kann deshalb dabei helfen, zusätzliche Perspektiven einzubringen.
Kleinere Gruppen
Für Gruppen mit etwa drei bis acht Personen eignet sich eine gemeinsame PMI-Tabelle.
Ein sinnvoller Ablauf:
- Die Frage gemeinsam formulieren.
- Zunächst sammelt jeder für sich.
- Anschließend werden die Punkte zusammengetragen.
- Verständnisfragen werden geklärt.
- Ähnliche Argumente werden gebündelt.
- Erst danach beginnt die Bewertung.
So wird verhindert, dass die zuerst genannte Meinung alle weiteren Beiträge beeinflusst.
Größere Gruppen
In größeren Gruppen können Kleingruppen gebildet werden:
- Eine Gruppe untersucht die Pluspunkte.
- Eine Gruppe untersucht die Minuspunkte.
- Eine Gruppe beschäftigt sich mit Interesting.
Alternativ bearbeiten alle Kleingruppen sämtliche Bereiche und vergleichen anschließend ihre Ergebnisse.
Wichtig: Die Rollen sollten gewechselt oder ausgelost werden. Sonst können sich einzelne Personen zu stark mit „ihrer“ Position identifizieren.
.
Schritt-für-Schritt
Schritt 1: Thema oder Entscheidungsfrage formulieren
Formuliere möglichst konkret, worüber du nachdenken oder entscheiden möchtest.
Unklar:
Soll ich etwas an meinem Angebot verändern?
Besser:
Soll ich einen kostenpflichtigen Zugang zu meiner KI-gestützten Wissensdatenbank anbieten?
Schritt 2: Ausgangssituation beschreiben
Notiere kurz:
- Worum geht es?
- Warum steht die Entscheidung jetzt an?
- Was möchtest du erreichen?
- Wer ist davon betroffen?
- Welche Rahmenbedingungen gelten?
Schritt 3: Pluspunkte sammeln
Beantworte die Frage:
Was spricht dafür?
Sammle beispielsweise:
- Vorteile,
- Chancen,
- Verbesserungen,
- erwarteten Nutzen,
- positive Folgen,
- neue Möglichkeiten.
Bewerte die Punkte noch nicht während des Sammelns.
Schritt 4: Minuspunkte sammeln
Beantworte die Frage:
Was spricht dagegen?
Sammle beispielsweise:
- Nachteile,
- Risiken,
- Kosten,
- Hindernisse,
- negative Nebenwirkungen,
- unerwünschte Folgen.
Versuche bewusst, auch unangenehme oder deiner bisherigen Meinung widersprechende Punkte zuzulassen.
Schritt 5: Interesting-Punkte sammeln
Beantworte die Frage:
Was ist interessant, überraschend, unklar oder noch nicht eindeutig bewertbar?
Dazu gehören:
- offene Fragen,
- fehlende Informationen,
- unsichere Annahmen,
- unerwartete Auswirkungen,
- mögliche zukünftige Entwicklungen,
- alternative Anwendungen,
- Bedingungen, unter denen die Idee funktionieren könnte.
„Interesting“ ist keine Restekategorie. Dieser Bereich zeigt, was du noch lernen oder überprüfen solltest.
Schritt 6: Punkte prüfen und ordnen
Fasse ähnliche Punkte zusammen und formuliere sie möglichst konkret.
Statt:
Das könnte teuer werden.
Besser:
Für den Betrieb des KI-Chatbots entstehen monatliche Kosten, deren Höhe von der tatsächlichen Nutzung abhängt.
Schritt 7: Bedeutung bewerten
Bei einer einfachen Anwendung genügt eine qualitative Einschätzung.
Beim erweiterten PMI-Entscheidungshelfer können Plus- und Minuspunkte beispielsweise gewichtet werden:
- 3 Punkte: sehr wichtig
- 2 Punkte: wichtig
- 1 Punkt: weniger wichtig
Dadurch zählt nicht nur die Anzahl der Argumente, sondern auch ihre Bedeutung.
Schritt 8: Offene Fragen kennzeichnen
Prüfe:
- Welche Informationen sind gesichert?
- Was ist nur eine plausible Annahme?
- Was muss noch untersucht werden?
- Welche offene Frage könnte die Entscheidung wesentlich verändern?
Lege für wichtige offene Fragen einen konkreten Klärungsschritt fest.
Schritt 9: Gesamtbild auswerten
Betrachte nicht nur die Anzahl oder Summe der Punkte.
Frage dich:
- Welche Argumente wiegen besonders schwer?
- Wie belastbar sind die wichtigsten Punkte?
- Welche offenen Fragen müssen zuerst geklärt werden?
- Gibt es einen Nachteil, der die Umsetzung verhindern könnte?
- Unter welchen Bedingungen wäre die Idee sinnvoll?
- Kann die Entscheidung zunächst in kleinem Rahmen getestet werden?
Schritt 10: Entscheidung und nächsten Schritt formulieren
Mögliche Ergebnisse sind:
- Ja
- Nein
- Ja, unter bestimmten Bedingungen
- Zunächst testen
- Noch nicht entscheidbar
- Zuerst weitere Informationen sammeln
Schließe die Analyse mit einem konkreten nächsten Schritt ab.
Nutze KI als hilfreiches Werkzeug
Mit KI-Unterstützung kannst du vielfältige Argumente finden, die dafür oder dagegen sprechen. Du kannst viele offene Fragen, weitere Aspekte und Alternativen finden, auf die du vielleicht selbst nicht gekommen wärst. So wird deine Entscheidung fundierter und du kannst das Ganze besser verstehen.
Hier ein paar nützliche Prompts:
Einfacher PMI-Prompt
Untersuche folgende Entscheidung mithilfe der PMI-Methode:
[Entscheidungsfrage]
Beschreibe:
- Plus: Vorteile, Chancen und positive Folgen
- Minus: Nachteile, Risiken und negative Folgen
- Interesting: offene Fragen, überraschende Aspekte, unbekannte Folgen und mögliche Alternativen
Trenne Fakten, plausible Annahmen und noch zu prüfende Aussagen. Nenne anschließend die wichtigsten Erkenntnisse und einen sinnvollen nächsten Schritt. Triff die endgültige Entscheidung nicht für mich.
Prompt für zusätzliche Perspektiven
Prüfe meine bisherige PMI-Analyse kritisch. Ergänze relevante Plus-, Minus- und Interesting-Punkte, die ich möglicherweise übersehen habe. Vermeide Wiederholungen und kennzeichne deutlich, welche Aussagen geprüft werden müssen.
Prompt für die Auswertung
Werte die folgende PMI-Analyse aus. Berücksichtige nicht nur die Anzahl der Argumente, sondern auch ihre Bedeutung, Belastbarkeit und mögliche Ausschlusskriterien. Zeige, welche Fragen vor einer endgültigen Entscheidung geklärt werden sollten. Formuliere mögliche Bedingungen und schlage einen konkreten nächsten Schritt vor.
Praxisbeispiel
Entscheidungsfrage
Soll ich einen kostenpflichtigen Zugang zu meiner KI-gestützten Wissensdatenbank anbieten?
Plus
- Das vorhandene Wissen wird leichter zugänglich.
- Nutzer können individuelle Antworten auf ihre Fragen erhalten.
- Wissen und ImpactTools lassen sich direkt miteinander verbinden.
- Es können wiederkehrende Einnahmen entstehen.
- Die Wissensdatenbank ergänzt das Lern- und Umsetzungssystem.
- Besonders hilfreiche Inhalte können dauerhaft gepflegt werden.
Minus
- Die Zahlungsbereitschaft der Zielgruppe ist noch nicht nachgewiesen.
- Die Aufbereitung und Pflege der Inhalte kostet Zeit.
- Für den KI-Chatbot entstehen laufende Kosten.
- Eine Paywall könnte die Reichweite verringern.
- Datenschutz und Qualitätssicherung müssen gewährleistet werden.
- Ein zu großes Angebot könnte die Nutzer überfordern.
Interesting
- Bezahlen die Nutzer für das Wissen, den KI-Chatbot oder die Verbindung mit den Werkzeugen?
- Welche Inhalte sollten weiterhin kostenlos zugänglich bleiben?
- Ist ein Abo, Einzelkauf oder gestaffeltes Modell geeigneter?
- Wie häufig würden die Nutzer den Chatbot tatsächlich verwenden?
- Könnte zuerst nur ein abgegrenzter Themenbereich angeboten werden?
- Würde ein kleiner Pilotversuch ausreichend reale Erkenntnisse liefern?
Auswertung
Die Pluspunkte zeigen ein erkennbares Potenzial. Gleichzeitig beruhen wichtige Erwartungen – vor allem die Zahlungsbereitschaft und Nutzungshäufigkeit – noch auf Annahmen.
Die sinnvollste Entscheidung lautet deshalb nicht sofort „Ja“ oder „Nein“, sondern:
Die Idee wird zunächst in einem kleinen, kostenpflichtigen Pilotversuch getestet.
Nächster Schritt
Einen abgegrenzten Themenbereich auswählen und fünf bis zehn Testnutzern einen zeitlich begrenzten Pilotzugang anbieten. Danach tatsächliche Nutzung, Zahlungsbereitschaft, Kosten und Rückmeldungen auswerten.
Tipps zur Durchführung
Trenne Sammeln und Bewerten
Sammle zunächst Gedanken, ohne sie sofort zu diskutieren oder zu beurteilen. Sonst werden ungewöhnliche Ideen zu früh verworfen.
Beginne nicht immer mit deiner bevorzugten Seite
Wenn du eine Idee bereits gut findest, beginne bewusst mit Minus. Bei einer skeptischen Haltung kannst du zuerst nach Pluspunkten suchen.
Formuliere konkrete Folgen
„Ist gut“ oder „ist riskant“ hilft kaum weiter. Beschreibe, was genau passieren könnte und wer davon betroffen wäre.
Trenne einzelne Argumente
Verbinde nicht mehrere Auswirkungen in einem Punkt. Einzelne Aussagen lassen sich leichter prüfen und gewichten.
Unterscheide Wichtigkeit und Sicherheit
Ein Argument kann sehr wichtig sein, obwohl noch unklar ist, ob es tatsächlich zutrifft.
Nutze Interesting als Forschungsauftrag
Formuliere aus wichtigen offenen Punkten konkrete Aufgaben:
- eine Person befragen,
- Kosten ermitteln,
- einen Prototyp testen,
- Daten recherchieren,
- Erfahrungen anderer Projekte untersuchen.
Behandle die Punktzahl nur als Orientierung
Eine positive Gesamtsumme ist keine automatische Empfehlung. Ein schwerwiegendes, ungelöstes Problem kann bedeutsamer sein als mehrere kleine Vorteile.
Formuliere Bedingungen
Oft lautet die beste Entscheidung:
Ja – wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden.
Lege einen nächsten Schritt fest
Eine gute Analyse sollte ins Handeln führen: durch eine Entscheidung, eine Recherche oder ein überschaubares Experiment.
Typische Fehler
1. Die eigene Entscheidung nur bestätigen
Es werden hauptsächlich Argumente gesammelt, die zur bereits bestehenden Meinung passen.
Besser: Suche bewusst nach Gegenargumenten und alternativen Sichtweisen.
2. Interesting mit „unwichtig“ verwechseln
Offene Fragen werden gesammelt, anschließend aber ignoriert.
Besser: Prüfe, welche davon die Entscheidung wesentlich verändern könnten.
3. Möglichst viele Argumente sammeln
Viele ähnliche Kleinigkeiten können einen entscheidenden Punkt scheinbar überstimmen.
Besser: Bündele ähnliche Aussagen und achte auf ihre Bedeutung.
4. Annahmen als Fakten behandeln
Vermutete Kundenwünsche, Kosten oder Risiken werden als gesichert angesehen.
Besser: Kennzeichne deutlich, was bekannt, plausibel angenommen oder noch ungeklärt ist.
5. Unterschiedliche Folgen in einem Punkt vermischen
Dadurch lässt sich ein Argument kaum sinnvoll beurteilen.
Besser: Formuliere pro Eintrag nur eine wesentliche Aussage.
6. Nur die Punktesumme betrachten
Das rechnerische Ergebnis wird ungeprüft als Entscheidung übernommen.
Besser: Berücksichtige Informationsqualität, offene Fragen, Bedingungen und mögliche Ausschlusskriterien.
7. Keinen nächsten Schritt festlegen
Die Analyse bleibt eine interessante Gedankensammlung ohne praktische Wirkung.
Besser: Beende die Anwendung immer mit einer Entscheidung, einer Prüfaufgabe oder einem Experiment.
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Version 1.0 – Juli 2026
Grundbeschreibung der PMI-Methode mit Einzel- und Gruppenanwendung, erweitertem Praxisbeispiel sowie Verbindung zum KI-gestützten PMI-Entscheidungshelfer.
Dieser Artikel wurde mit Hilfe von chatGPT erstellt.



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