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Ich heiße Martin und bin Lebensunternehmer, Coach, Vordenker, Vater, Autor, Elektro-Ingenieur, Netzwerker und Zimmerer.

Hier schreibe ich darüber, wie ich mir eine weitestgehend ideale Welt vorstelle und wie wir sie realisieren können und lade dich herzlich dazu ein, mitzulesen, mitzudenken und aktiv mitzumachen.

Diese ideale Welt ist die Welt der Lebensunternehmer; die mit ihren täglich gelebten Werten und Gewohnheiten, mutig und tatkräftig an einer neuen, für uns alle erstrebenswerten Lebensumgebung arbeiten.
Damit ich berechtigt darauf hoffen kann, daß diese schöne Welt eines Tages tatsächlich Wirklichkeit wird, lebe ich so weit ich es kann, diese Werte und Gewohnheiten der Lebensunternehmer selbst vor.
Nicht nur das, ich arbeite auch aktiv daran, dass diese Welt für alle, die es möchten, erreichbar bzw. erlebbar wird.
Ich wünsche dir viele interessante Leseminuten und hoffe, dass ich dich für die Welt der Lebensunternehmer begeistern kann 🙂

In diesem Sinne:

  • mach dir bewusst, was für dich möglich wäre
  • lerne auf praktischem Wege wie wir leben und übernimm, was für dich passt
  • erfahre wie du deine bzw. die Zukunft unserer Gesellschaft aktiv mitgestalten kannst
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Impact statt Profitmaximierung: Der neue Unternehmertyp der Zukunft

Impact statt Profitmaximierung - Der neue Unternehmertyp der Zukunft

Bildquelle: ChatGPT Images 2.0 (DALL-E3)

 

Wie wir im vorher gehenden Artikel der Artikelserie “Unsere Binnenwirtschaft aufbauen”  fest gestellt haben, ist nicht alles am Kapitalismus schlecht.

Unternehmerische Freiheit, Eigeninitiative, Innovation und fairer Wettbewerb haben viel Wohlstand geschaffen.

Das sollten wir in der neuen Wirtschaft bei behalten.

Stoppen sollten wir dagegen folgende Entwicklungen:

  • kurzfristiger Profit wichtiger wird als Menschen
  • Natur nur noch als Ressource betrachtet wird
  • Macht und Eigentum sich immer stärker konzentrieren
  • Arbeit nur noch der Existenzsicherung dient
  • Wettbewerb Kooperation verdrängt

Bewegen sollten wir uns:

🌱 Vom Geldkapital zum menschlichen Kapital

🧠 Von Produktion zu Wissen und Kreativität

🤝 Von Konkurrenz zu Kooperation mit fairem Wettbewerb

🧭 Von Profitmaximierung zu Sinn und Verantwortung

🌍 Vom kurzfristigen Gewinn zum langfristigen Wohl von Mensch, Tier und Natur

Vielleicht denkst du jetzt:  ja klingt gut, aber wie kommen wir dahin?

Was wäre, wenn Unternehmen nicht mehr danach beurteilt würden, wie viel Gewinn sie erwirtschaften – sondern danach, was sie für Menschen, Tiere und Natur bewirken?

Dann wäre Profit nicht mehr das Ziel unseres Wirtschaftens. Er wäre ein Werkzeug, mit dem wir eine lebenswerte Zukunft aufbauen.

In diesem letzten Artikel der Serie, wollen wir nun heraus finden, wie wir als Unternehmer bzw. Lebensunternehmer diesem neuen Kapitalismus seinen Sinn geben können.

Der neue Unternehmertyp

Stell dir zwei Unternehmen vor.

Beide entwickeln ein neues Produkt. Beide beschäftigen Mitarbeiter. Beide erzielen Einnahmen und müssen ihre Rechnungen bezahlen.

Das erste Unternehmen stellt vor allem eine Frage:

„Wie können wir mit diesem Produkt möglichst viel Geld verdienen?“

Das zweite Unternehmen fragt:

„Welches gesellschaftliche Problem können wir damit lösen – und wie finanzieren wir diese Lösung dauerhaft?“

Auf den ersten Blick unterscheiden sich diese Unternehmen kaum. Beide brauchen eine Idee, ein Konzept, Kunden, Mitarbeiter und ein funktionierendes Geschäftsmodell.

Doch unter der Oberfläche verfolgen sie zwei unterschiedliche Ziele.

Das erste Unternehmen betrachtet den Gewinn als eigentlichen Zweck. Das zweite braucht ebenfalls Gewinn – aber als Mittel, um eine gesellschaftlich sinnvolle Wirkung zu erzielen.

Genau darin liegt ein entscheidender Unterschied zwischen einem rein Gewinn orientierten Unternehmer und einem Sozialunternehmer.

Warum unsere Binnenwirtschaft ein neues Ziel braucht

Wenn wir unsere Binnenwirtschaft stärken wollen, reicht es nicht, einfach mehr Produkte innerhalb Deutschlands herzustellen und zu verkaufen.

Denn dann könnten wir zwar manche Abhängigkeiten vom Ausland verringern. Wir würden aber möglicherweise dieselben Probleme nur ins Inland verlagern:

mehr Konsum,
mehr Ressourcenverbrauch,
mehr Konkurrenz,
mehr Wachstumsdruck
und noch mehr Dinge, die niemand wirklich braucht.

Eine starke Binnenwirtschaft braucht deshalb mehr als neue Fabriken, regionale Lieferketten und ein Gütesiegel mit der Aufschrift „Made in Germany“.

Sie braucht ein neues Ziel.

Wir sollten nicht mehr fragen:

„Wie können wir immer mehr verkaufen?“

Wir sollten fragen:

„Was brauchen Menschen wirklich für ein gutes Leben – und wie können wir das sinnvoll, ökologisch und möglichst gemeinschaftlich bereitstellen?“

Damit verändert sich die Aufgabe eines Unternehmens grundlegend.

Es geht nicht mehr nur darum, Nachfrage zu erzeugen und zahlungsfähige Kunden zu finden. Es geht darum, echte Bedürfnisse zu erkennen und daraus Lösungen zu entwickeln, die dem langfristigen Wohl von Menschen, Tieren und Pflanzen dienen.

Unternehmer, die das in Bezug auf die Gesellschaft tun, nennt man Sozialunternehmer.

Was ist ein Sozialunternehmer?

Ein Sozialunternehmer verbindet unternehmerisches Denken mit einer gesellschaftlichen Aufgabe.

Er erkennt ein Problem und wartet nicht darauf, dass Politik, Verwaltung oder große Unternehmen es irgendwann lösen.

Er entwickelt selbst eine Idee.

Das kann eine neue Lernform sein, die Kindern mehr selbst bestimmtes Lernen ermöglicht.

Hier ein Beispiel für eine entsprechende Initiative.

Es kann ein grundsätzlicher Plan zur Umsetzung der Energiewende sein.

Genauso kann es ein regionales Energiekonzept sein, das Menschen unabhängiger von großen Versorgern macht.

Es kann eine gemeinschaftliche Wohnform sein, die bezahlbares und ökologisches Bauen ermöglicht.

Oder ein digitales Werkzeug, das Menschen hilft, bessere Entscheidungen zu treffen und ihre Projekte wirksam umzusetzen – siehe ImpacTools: Praktische HTML-Tools und PWA’s für deinen Alltag.

Wie jeder andere Unternehmer braucht auch ein Sozialunternehmer dafür eine Vision, ein Konzept, Fähigkeiten, Mitstreiter und ein Geschäftsmodell.

Auch er muss seine Kosten decken.

Auch er muss Einnahmen erzielen.

Auch er muss Kunden oder Unterstützer überzeugen.

Und auch er braucht Ausdauer, um Rückschläge, Zweifel und schwierige Phasen zu überwinden.

Sozialunternehmertum bedeutet also nicht, Geld abzulehnen oder wirtschaftliche Zusammenhänge zu ignorieren.

Es bedeutet, dem Geld eine andere Aufgabe zu geben.

Gewinn ist notwendig – aber nicht das höchste Ziel

Ein Unternehmen, das seine Rechnungen nicht bezahlen kann, wird seine Wirkung auf Dauer nicht entfalten können.

Auch Sozialunternehmer müssen ihren Lebensunterhalt finanzieren. Miete, Geld für Lebensmittel, Energie und die Krankenversicherung. Sie benötigen darüber hinaus Geld für Technik, Räume, Materialien, Werbung, Mitarbeiter und die Weiterentwicklung ihrer Angebote.

Der Unterschied liegt deshalb nicht in der einfachen Gegenüberstellung:

Gewinn oder Wirkung.

Die entscheidende Frage lautet:

Was dient wem?

Dient die Wirkung vor allem dazu, mehr Gewinn zu erzielen?

Oder dient der Gewinn dazu, mehr Wirkung zu ermöglichen?

Für einen Sozialunternehmer ist finanzieller Erfolg wichtig. Aber er ist nicht der letzte Maßstab.

Ein wirtschaftlich erfolgreiches Projekt kann trotzdem scheitern, wenn es Menschen abhängig macht, natürliche Lebensgrundlagen zerstört oder Probleme lediglich an einen anderen Ort verschiebt.

Umgekehrt reicht eine gute Absicht allein nicht aus.

Wenn ein Herzensprojekt dauerhaft Geld verliert, seine Zielgruppe nicht erreicht oder keine erkennbare Verbesserung bewirkt, muss auch ein Sozialunternehmer sein Konzept ehrlich hinterfragen.

Wirkung braucht nicht nur Leidenschaft.

Sie braucht wirtschaftliche Vernunft.

Herzensprojekt statt austauschbarer Geschäftsidee

Viele klassische Geschäftsideen beginnen mit einer Marktchance:

Wo wächst die Nachfrage?
Welche Zielgruppe ist zahlungsbereit?
Welches Produkt lässt sich gut verkaufen?
Wo sind hohe Gewinne möglich?

Ein Sozialunternehmen beginnt häufig an einem anderen Punkt.

Da ist ein Problem, das einen Menschen nicht mehr loslässt.

Vielleicht erlebt er, wie Kinder in der Schule ihre Freude am Lernen verlieren.

Vielleicht sieht er, wie ältere Menschen vereinsamen.

Vielleicht erkennt er, wie Haushalte trotz vorhandener Technik bei Energiefragen abhängig und überfordert bleiben.

Oder er fragt sich, warum so viele wertvolle Fähigkeiten ungenutzt bleiben, obwohl überall sinnvolle Aufgaben warten – zur 8 Tage Challenge: Geh deinen ganz eigenen Weg

Oder, dass viele Menschen tolle Ideen haben, aber noch nicht die Fähigkeit sie umzusetzen.

zum 4-Wochen-Onlinekurs: ImpactTools – dein Projekt-Betriebssystem

Aus dieser inneren Verbindung entsteht ein Herzensprojekt.

Es passt zu den eigenen Werten, Erfahrungen und Lebenszielen. Deshalb lässt es sich nicht einfach austauschen wie ein Produkt, das sich nicht mehr gut verkauft.

Das ist eine große Stärke.

Aber es birgt auch eine Gefahr.

Wer zu stark mit seinem Projekt verschmilzt, kann Kritik als persönlichen Angriff empfinden. Er kann an einer unwirksamen Lösung festhalten, obwohl das eigentliche Problem einen anderen Ansatz verlangt.

Deshalb sollte ein Sozialunternehmer tief mit seiner Vision verbunden sein – aber beweglich bei den Wegen, die zu ihr führen.

Die Vision darf fest sein. Die Lösung muss lernfähig bleiben.

Antrieb von innen statt Steuerung allein durch Zahlen

In Gewinn orientierten Unternehmen geben häufig äußere Kennzahlen die Richtung vor:

Umsatz, Wachstum, Marktanteil, Rendite und Aktienkurs.

Diese Zahlen sind nicht grundsätzlich schlecht. Sie zeigen, ob ein Unternehmen wirtschaftlich funktioniert.

Problematisch wird es, wenn sie alle anderen Werte verdrängen.

Dann werden Mitarbeiter vor allem als Kostenfaktor betrachtet. Kunden werden zu Absatzmöglichkeiten. Natur wird zum Rohstofflager. Und gesellschaftliche Probleme werden nur dann interessant, wenn sich mit ihnen Geld verdienen lässt.

Sozialunternehmer werden stärker von innen angetrieben.

Sie wollen sehen, dass ihre Arbeit etwas Sinnvolles auf den Weg bringt.

Sie möchten erleben, dass Menschen durch ihre Angebote selbstständiger, gesünder, freier oder handlungsfähiger werden.

Diese Motivation kann eine enorme Kraft freisetzen. Sie hilft dabei, schwierige Zeiten zu überstehen und Hindernisse zu überwinden, bei denen andere aufgeben würden.

Doch auch hier ist Augenmaß notwendig.

Ein Herzensprojekt darf nicht bedeuten, sich selbst dauerhaft auszubeuten. Wer seine Gesundheit, seine Beziehungen und seine Existenz für seine Mission opfert, baut kein tragfähiges Zukunftsmodell.

Ein guter Sozialunternehmer übernimmt deshalb Verantwortung für beides:

für die angestrebte Wirkung
und für die Menschen, die sie möglich machen.

Eine gemeinsame Vision verändert die Zusammenarbeit

In vielen Unternehmen arbeiten Menschen hauptsächlich, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Das ist verständlich. Rechnungen müssen bezahlt werden.

Doch ein Arbeitsplatz, der nur eine Einkommensquelle ist, schafft selten tiefe Verbundenheit. Wenn ein besser bezahltes Angebot kommt oder das Unternehmen in Schwierigkeiten gerät, orientieren sich Mitarbeiter neu.

In einem guten Sozialunternehmen kann eine andere Form der Zusammenarbeit entstehen.

Menschen verbindet dort nicht nur ein Arbeitsvertrag, sondern eine gemeinsame Aufgabe.

Sie wissen, warum ihre Arbeit wichtig ist.

Sie erkennen, für wen sie etwas verändern.

Und sie erleben, wie ihr eigener Beitrag in ein größeres Ganzes einfließt.

Das bedeutet nicht, dass alle Beteiligten ständig begeistert sein müssen. Auch in Sozialunternehmen gibt es Konflikte, Routineaufgaben, Erschöpfung und unterschiedliche Interessen.

Eine gemeinsame Vision ersetzt weder gute Führung noch faire Bezahlung.

Sie kann aber etwas schaffen, das Geld allein kaum erzeugt:

Zugehörigkeit durch gemeinsames Wirken.

Nicht jeder klassische Unternehmer ist ein rücksichtsloser Gewinnmaximierer

Wir sollten trotzdem vorsichtig mit einfachen Feindbildern sein.

Nicht jeder klassische Unternehmer denkt nur an seinen Gewinn. Viele Familienunternehmen übernehmen Verantwortung für ihre Mitarbeiter, ihre Region und die Umwelt. Manche handeln sozialer und nachhaltiger als Organisationen, die sich ausdrücklich „Social Enterprise“ nennen.

Ebenso ist nicht jedes Sozialunternehmen automatisch gut.

Auch dort können Machtkämpfe, Selbstausbeutung, schlechte Entscheidungen oder wirkungslose Angebote entstehen. Ein schönes Leitbild ist noch kein Beweis für tatsächliche Wirkung.

Der entscheidende Unterschied liegt daher weniger im Etikett als in den Regeln, nach denen ein Unternehmen handelt:

  • Welches Problem löst es wirklich?
  • Wem nützt die Lösung?
  • Wer trägt mögliche Schäden?
  • Wie werden Gewinne verwendet?
  • Dürfen Mitarbeiter und Betroffene mit entscheiden?
  • Wird Wirkung ehrlich geprüft?
  • Steht das langfristige Wohl von Menschen, Tieren und Pflanzen tatsächlich über dem kurzfristigen Profit?

Erst die Antworten zeigen, ob ein Unternehmen wirklich zukunftsfähig ist.

Vom Sozialunternehmer zum neuen Normalfall

Langfristig sollte „Sozialunternehmer“ vielleicht gar kein besonderer Unternehmertyp mehr sein.

Denn warum sollte es eine kleine Gruppe von Unternehmen geben, die Verantwortung für gesellschaftliche Wirkung übernimmt – während alle anderen ihre Folgen ausblenden dürfen?

Jedes Unternehmen wirkt auf die Gesellschaft.

Es beeinflusst, wie Menschen arbeiten, was sie kaufen, wie Ressourcen genutzt werden und welche Lebensweisen sich verbreiten.

Die eigentliche Zukunftsfrage lautet deshalb nicht:

„Wie schaffen wir mehr Sozialunternehmen?“

Sie lautet:

„Wie verändern wir Unternehmertum so, dass gesellschaftliche Verantwortung selbstverständlich wird?“

Dann wäre ein Unternehmen nicht erfolgreich, nur weil es wächst.

Es wäre erfolgreich, wenn es ein echtes Bedürfnis erfüllt, seine Kosten deckt, die beteiligten Menschen fair behandelt und unsere Lebensgrundlagen bewahrt oder verbessert.

Profit wäre weiterhin erlaubt.

Aber Profitmaximierung wäre nicht mehr der höchste Zweck.

Ein kleiner nächster Schritt

Du musst nicht sofort ein Sozialunternehmen gründen, um zu diesem Wandel beizutragen.

Nimm ein Unternehmen, ein Projekt oder eine Geschäftsidee, mit der du bereits zu tun hast.

Beantworte dazu drei Fragen:

  1. Welches echte menschliche oder gesellschaftliche Problem wird damit gelöst?
  2. Woran lässt sich erkennen, ob sich für die Betroffenen wirklich etwas verbessert?
  3. Welche Entscheidung würde anders ausfallen, wenn Wirkung wichtiger wäre als kurzfristiger Gewinn?

Diese Fragen verändern den Blick.

Plötzlich erkennst du, ob ein Angebot nur verkauft werden soll oder tatsächlich gebraucht wird. Du siehst, welche Nebenwirkungen bisher ausgeblendet wurden. Und du entdeckst Möglichkeiten, ein bestehendes Geschäftsmodell Schritt für Schritt sinnvoller zu gestalten.

So entsteht eine starke Binnenwirtschaft

Eine starke Binnenwirtschaft entsteht nicht allein dadurch, dass wir ausländische Produkte durch deutsche Produkte ersetzen.

Sie entsteht, wenn Menschen vor Ort Lösungen für ihre wirklichen Bedürfnisse entwickeln.

Wenn Wissen, Kreativität, Technik und Zusammenarbeit zu unseren wichtigsten Ressourcen werden.

Wenn Unternehmen nicht künstlich immer neue Wünsche erzeugen, sondern dabei helfen, gute Lebensbedingungen aufzubauen.

Wenn Bürger nicht nur Kunden bleiben, sondern zu Mitgestaltern werden.

Und wenn sich Menschen in Communities, Genossenschaften und Sozialunternehmen zusammenschließen, um Energie, Bildung, Wohnen, Pflege, Ernährung und Mobilität neu zu organisieren.

Genau so wächst eine selbst organisierte Gesellschaft.

Nicht durch einen einzigen großen Systemwechsel von oben.

Sondern durch viele konkrete Projekte, in denen Menschen neue wirtschaftliche Regeln erproben und zeigen, dass Wirkung und wirtschaftliche Stabilität zusammengehören können.

Fazit: Geld soll der Wirkung dienen

Wir werden das bestehende Wirtschaftssystem nicht dadurch verändern, dass wir Gewinne grundsätzlich ablehnen.

Wir verändern es, indem wir neu bestimmen, wofür Gewinne da sind.

Ein Unternehmen muss wirtschaftlich gesund sein. Aber seine wirtschaftliche Gesundheit sollte einem sinnvollen Zweck dienen.

Der Unternehmertyp der Zukunft fragt deshalb nicht nur:

„Was kann ich verkaufen?“

Er fragt:

„Was wird wirklich gebraucht?“

Er fragt nicht nur:

„Wie kann mein Unternehmen wachsen?“

Sondern:

„Welche positive Wirkung soll wachsen?“

Und er bewertet seinen Erfolg nicht allein anhand des Geldes, das am Ende übrig bleibt.

Er schaut darauf, was durch seine Arbeit entstanden ist:

mehr Selbstwirksamkeit,
mehr Unabhängigkeit,
mehr Zusammenarbeit,
mehr Lebensqualität
und mehr Zukunft für Menschen, Tiere und Pflanzen.

Vielleicht beginnt der Wandel unseres Wirtschaftssystems genau dort:

bei Unternehmern, die Profit nicht abschaffen wollen – sondern ihm seinen richtigen Platz geben.

Nicht über der Wirkung. Sondern in ihrem Dienst.

 

🧭 Ich hoffe, ich konnte mit diesem Artikel Folgendes bei dir bewirken:

    • dass du erkennst, dass wirtschaftlicher Erfolg nicht nur am Gewinn gemessen werden sollte
    • dass du verstehst, dass auch Sozialunternehmen Einnahmen und tragfähige Geschäftsmodelle brauchen
    • dass du Profit nicht grundsätzlich ablehnst, sondern seine Aufgabe neu hinterfragst
    • dass du klassische Unternehmer und Sozialunternehmer nicht vorschnell in Gut und Böse einteilst
    • dass du bei Produkten und Geschäftsideen stärker auf ihren tatsächlichen Nutzen und ihre Nebenwirkungen achtest
    • dass du Mut bekommst, deine Fähigkeiten für ein gesellschaftlich sinnvolles Projekt einzusetzen

💬 Was denkst du darüber?

Schreib mir gerne deine Gedanken oder Fragen in den Live-Chat oder in die Community.

Wann ist ein Unternehmen wirklich erfolgreich?

Unternehmen beeinflussen weit mehr als nur Preise, Produkte und Arbeitsplätze. Sie prägen unseren Umgang mit Menschen, Ressourcen und gesellschaftlichen Herausforderungen.

Deshalb wollen wir gemeinsam darüber nachdenken, wie ein Unternehmertum aussehen könnte, das wirtschaftlich tragfähig ist und zugleich dem Gemeinwohl dient.

Fragen für eine spannende Diskussion

  1. Persönliche Erfahrung:
    Kennst du ein Unternehmen oder Projekt, bei dem du spürst, dass die gesellschaftliche Aufgabe wichtiger ist als die reine Gewinnmaximierung? Woran erkennst du das?
  2. Unser heutiges Erfolgsbild:
    Warum bewerten wir Unternehmen noch immer hauptsächlich nach Umsatz, Wachstum und Gewinn?
  3. Unterschiedliche Sichtweisen:
    Muss ein Unternehmer überhaupt eine gesellschaftliche Verantwortung übernehmen – oder ist dafür vor allem die Politik zuständig?
  4. Gewinn und Wirkung:
    Wie viel Gewinn ist notwendig und sinnvoll? Ab wann wird aus wirtschaftlicher Stabilität problematische Profitmaximierung?
  5. Glaubwürdigkeit:
    Woran können Kunden und Mitarbeiter erkennen, ob ein Unternehmen tatsächlich Wirkung erzielen will oder soziale Themen nur für sein Marketing nutzt?
  6. Neue Wirtschaftsmodelle:
    Welche Regeln, Unternehmensformen oder Finanzierungswege könnten Sozialunternehmen stärken?
  7. Nächster gemeinsamer Schritt:
    Welches gesellschaftliche Problem könnten wir in unserer Ideenwerkstatt auswählen und daraus eine erste sozialunternehmerische Lösung entwickeln?

Dieser Artikel wurde mit Hilfe von chatGPT erstellt und
enthält viele eigene Erfahrungen und Erkenntnisse von mir. 

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