Die von Lebensunternehmern selbst organisierte Gesellschaft
Fehlt uns wirklich das Geld oder investieren wir einfach in die falschen Dinge?

Bildquelle: chatGPT, Dall E3
Während Milliarden in Rüstung und Technik fließen, kämpfen Sozialunternehmen ums Überleben.
Stell dir zwei Menschen vor.
Der erste entwickelt einen neuen Kampfroboter.
Der zweite entwickelt ein Projekt, das Menschen, die ähnliche Ziele haben zusammenbringt.
Oder eines, das Jugendlichen den Einstieg ins Berufsleben erleichtert.
Beide brauchen Geld.
Beide arbeiten hart.
Beide möchten etwas bewegen.
Doch nur einer findet innerhalb weniger Wochen Millionen.
Der andere kämpft oft jahrelang ums Überleben.
Warum ist das so?
Fehlt uns wirklich das Geld?
Oder stellen wir einfach die falschen Fragen?
Warum finden gute Ideen so schwer Geld?
Vor einiger Zeit las ich einen Beitrag über gemeinwohl-orientierte Arbeit und Sozialunternehmen.
Darin stand:
Viele Sozialunternehmen haben große Probleme, Geld für ihre Projekte zu bekommen.
Sie sind oft auf Stiftungen oder einzelne Unterstützer angewiesen.
Banken vergeben nur selten Kredite.
Auch große Investoren halten sich meist zurück.
Gleichzeitig lese ich immer wieder von Start-ups, die innerhalb kurzer Zeit Hunderte Millionen Euro einsammeln.
Vor allem Unternehmen aus den Bereichen Rüstung, Drohnenbau, Künstliche Intelligenz oder Robotik erhalten enorme Summen.
Versteh mich bitte nicht falsch.
Ich habe nichts gegen technische Innovationen.
Im Gegenteil.
Technik kann unser Leben verbessern.
Sie kann Krankheiten heilen.
Sie kann gefährliche Arbeiten übernehmen.
Sie kann Menschen entlasten.
Aber eine Frage lässt mich nicht los.
Warum fällt es uns so leicht, Milliarden in Technik zu investieren, während Projekte für Bildung, Gemeinschaft oder soziale Innovation oft um jeden Euro kämpfen müssen?
Je länger ich darüber nachdachte, desto klarer wurde mir:
Vielleicht fehlt uns gar nicht das Geld.
Vielleicht fehlt uns etwas ganz anderes.
Gut durchdachte Ideen, die an der Finanzierung scheitern
Kennst du jemanden, der eine richtig gute Idee hatte?
Nicht, um schnell reich zu werden.
Sondern um ein echtes Problem zu lösen.
Sie wollten Treffpunkte für ältere Menschen schaffen.
Oder Jugendlichen helfen, einen Beruf zu finden.
Eine Bürgerenergie-Genossenschaft gründen oder eine Lernplattform entwickeln, die Bildung einfacher und günstiger macht.
Die Begeisterung war groß.
Sie steckten ganz viel Mühe und Leidenschaft in die Vorbereitung ihrer Präsentationen, weil sie wirklich was bewirken wollen.
Sie waren gedanklich eng mit ihren Unternehmen und Projekten verbunden. Oft wirken sie auf ihre Mitmenschen ganz abwesend. Es fiel ihnen immer etwas ein, was sie noch besser machen konnten.
Sie gaben ihr Bestes, damit ihre Babies ihr Potential entfalten konnte.
Doch dann kam die entscheidende Frage:
„Wie wollt ihr das finanzieren?“
Plötzlich wurde es still.
Förderanträge.
Gespräche mit Banken.
Absagen.
Neue Anträge.
Noch mehr Absagen.
Monate vergingen.
Manchmal sogar Jahre.
Viele gute Ideen scheitern nicht daran, dass sie schlecht sind.
Sie scheitern daran, dass ihnen die Luft ausgeht, bevor sie überhaupt richtig starten können.
Das ist ungefähr so, als würdest du einem jungen Baum niemals Wasser geben und dich später wundern, warum daraus kein großer Wald geworden ist.
Dabei brauchen gerade solche Projekte Zeit.
Sie wachsen langsam.
Sie bauen Vertrauen auf.
Sie verändern Menschen.
Und genau deshalb bringen sie oft nicht schon nach wenigen Monaten hohe Gewinne.
Währenddessen passiert an anderer Stelle etwas ganz anderes.
Ein neues Technologieunternehmen stellt seine Idee vor.
Investoren erkennen große Gewinnchancen.
Innerhalb weniger Wochen fließen Millionen.
Manchmal sogar Milliarden.
Das Unternehmen kann Mitarbeiter einstellen.
Produkte entwickeln.
Werbung machen.
International wachsen.
Natürlich ist das verständlich.
Jeder Investor möchte sein Geld möglichst gut anlegen.
Doch genau hier beginnt eine spannende Frage.
Was passiert mit all den guten Ideen, die keinen schnellen Gewinn versprechen, unserer Gesellschaft aber langfristig sehr helfen und so unseren Alltag wesentlich besser machen könnten?
Wer finanziert sie?
Die meisten glauben, Geld fließt automatisch dorthin, wo es am meisten gebraucht wird
Das klingt logisch.
Ist es aber nicht.
Geld folgt meistens nicht dem größten gesellschaftlichen Nutzen.
Es folgt den größten Gewinnerwartungen.
Das ist ein wichtiger Unterschied.
Stell dir zwei Felder vor.
Auf dem ersten Feld wächst Weizen.
Auf dem zweiten wachsen Apfelbäume.
Der Weizen bringt schon nach wenigen Monaten Ertrag.
Die Apfelbäume brauchen viele Jahre.
Welches Feld wird ein Investor wählen, wenn er möglichst schnell Geld verdienen möchte?
Natürlich den Weizen.
Nicht weil Apfelbäume schlecht wären.
Sondern weil ihre Ernte viel später kommt.
Mit Sozialunternehmen ist es oft ähnlich.
Ihre Ernte besteht selten aus hohen Gewinnen.
Ihre Ernte sieht anders aus.
Weniger Einsamkeit.
Mehr Bildung.
Mehr Zusammenhalt.
Mehr Gesundheit.
Mehr Menschen, die wieder Hoffnung finden.
Mehr Bürger, die Verantwortung übernehmen.
Das alles ist unglaublich wertvoll.
Doch es lässt sich nur schwer in Euro messen.
Und genau deshalb fällt es vielen Sozialunternehmen so schwer, Kapital zu bekommen.
Ein Blick auf die vergangenen Jahre zeigt dieses Muster deutlich.
Große Finanzierungsrunden gingen häufig an Unternehmen aus Bereichen wie Robotik, Künstliche Intelligenz oder Verteidigung.
Dort erwarten Investoren hohe Wachstumschancen.
Hohe Gewinne.
Internationale Märkte.
Das ist nachvollziehbar.
Doch gleichzeitig entsteht dadurch eine Schieflage.
Denn Kapital sammelt sich dort, wo bereits viel Kapital vorhanden ist.
Andere Bereiche bleiben zurück.
Nicht weil ihre Ideen schlechter wären.
Sondern weil sie nach anderen Maßstäben bewertet werden.
Und genau hier beginnt die eigentliche Herausforderung.
Vielleicht sollten wir uns nicht nur fragen:
Wie viel Gewinn bringt ein Projekt, sondern auch welchen Nutzen stiftet es für die Gesellschaft?
Ich kann nur wissen, wonach ich fragen kann
Vielleicht fragst du dich jetzt:
„Was kann ich daran schon ändern?“
Mehr als du denkst.
Der erste Schritt ist überraschend einfach.
Ändere die Frage.
Frage nicht nur:
„Wie viel Gewinn bringt dieses Projekt?“
Frage auch:
„Welchen Nutzen bringt es für unsere Gesellschaft?“
Das klingt nach einem kleinen Unterschied.
Ist es aber nicht.
Stell dir vor, zwei Gärtner pflanzen einen Baum.
Der eine schaut jeden Tag nur darauf, wie viele Äpfel der Baum bereits trägt.
Der andere kümmert sich zuerst um die Wurzeln.
Er gießt den Baum.
Er schützt ihn.
Er gibt ihm Zeit.
Wer wird in einigen Jahren die größere Ernte haben?
Genau so ist es mit Sozialunternehmen.
Viele lösen Probleme, bevor sie überhaupt entstehen.
Sie helfen Jugendlichen, eine Ausbildung zu finden.
Sie bringen ältere Menschen dazu mehr auf ihre Gesundheit zu achten.
Sie unterstützen Familien.
Sie stärken Nachbarschaften.
Sie fördern Bildung.
Sie helfen Menschen dabei, wieder selbst Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen.
All das spart unserer Gesellschaft oft später enorme Kosten.
Nur sieht man diese Einsparungen nicht sofort.
Deshalb brauchen wir einen neuen Blick auf Investitionen.
Nicht jede Investition muss möglichst schnell möglichst viel Geld zurückbringen.
Manche bringen etwas viel Wertvolleres zurück.
Mehr Zusammenhalt.
Mehr Vertrauen.
Mehr Selbstständigkeit.
Mehr Lebensqualität.
Vielleicht sollten wir deshalb neben dem finanziellen Gewinn endlich auch den gesellschaftlichen Gewinn sichtbar machen.
Denn nur was sichtbar wird,
kann auch wertgeschätzt werden.
Dann passiert etwas Erstaunliches
Stell dir einmal vor, wir würden gute Ideen nicht nur danach bewerten, wie viel Geld sie einbringen.
Sondern auch danach,
wie viele gesellschaftliche Probleme sie lösen und wie sich dadurch der Alltag für die Menschen verbessert. Sie weniger arbeiten müssen um ihre Rechnungen zu bezahlen, weil wir dies und das gar nicht mehr brauchen.
Plötzlich würden ganz andere Projekte eine Chance bekommen.
Die Bürgerenergie-Genossenschaft.
Die Lernplattform.
Das Nachbarschaftsprojekt.
Die Werkstatt für Jugendliche.
Die Initiative für bessere Beziehungen.
Die Gründer müssten nicht mehr ihre Energie in unzählige Förderanträge stecken.
Sie könnten das tun,
was sie eigentlich tun möchten:
Probleme lösen.
Menschen helfen.
Gemeinschaft aufbauen.
Innovation würde dann nicht mehr nur bedeuten,
schnellere Computer zu entwickeln.
Innovation würde auch heißen,
dass mehr Menschen, ihrem Herzen folgen können,
dass sie sich an den gesellschaftlichen Entscheidungen aktiv beteiligen und
besser mit den anderen zusammenleben können.
Dass Kinder bessere Chancen bekommen.
Dass Menschen nicht vereinsamen.
Dass Städte lebenswerter werden.
Dass Bürger ihre Heimat selbst mitgestalten.
Plötzlich würde sich unser Blick verändern.
Nicht jeder Erfolg müsste sich sofort auf dem Bankkonto zeigen.
Manche Erfolge zeigen sich in Menschen, die wirklich zufrieden sind. Die sich gut fühlen.
In sichereren Nachbarschaften.
In weniger Konflikten.
In mehr Vertrauen.
Und genau das ist oft der wahre Reichtum einer Gesellschaft.
Genau so funktioniert der Wandel
Immer wieder sprechen wir darüber,
wie unsere Gesellschaft gerechter,
nachhaltiger
und lebenswerter werden könnte.
Oft denken wir zuerst an neue Gesetze.
Neue Programme.
Neue Behörden.
Doch vielleicht beginnt der Wandel an einer ganz anderen Stelle.
Vielleicht beginnt er bei der Frage,
welche Ideen wir wachsen lassen.
Heute entscheidet häufig der Markt,
welche Projekte groß werden.
Das ist in vielen Bereichen sinnvoll.
Doch dort,
wo es um Bildung,
Gemeinschaft,
Gesundheit,
Nachbarschaft,
Bürgerbeteiligung
oder soziale Innovation geht,
reichen Marktmechanismen allein oft nicht aus.
Denn ihr größter Gewinn landet nicht auf einem Konto.
Er landet im Leben der Menschen.
Deshalb stelle ich mir eine Gesellschaft vor, in der wir Bürger uns optimal entfalten und verwirklichen können.
Und: Wo wir aktiv mit entscheiden können, welche Projekte öffentliche Unterstützung erhalten.
Eine Gesellschaft,
in der nicht nur wenige große Geldgeber entscheiden,
welche Ideen wachsen dürfen.
Sondern viele Menschen gemeinsam.
Vielleicht über regionale Bürgerfonds.
Vielleicht über Genossenschaften.
Vielleicht über lokale Zukunftsbudgets.
Vielleicht über ganz neue Formen gemeinsamer Finanzierung.
Dann würde Kapital nicht nur dorthin fließen,
wo der höchste Gewinn erwartet wird.
Sondern auch dorthin,
wo der größte Nutzen für unsere Gemeinschaft entsteht.
Für mich wäre das ein wichtiger Schritt
hin zu einer selbst organisierten Gesellschaft.
Einer Gesellschaft,
in der Menschen Verantwortung übernehmen,
Ideen entwickeln
und gemeinsam entscheiden,
welche Zukunft sie gestalten möchten.
Fazit
Immer wieder hören wir,
dass für viele wichtige Aufgaben kein Geld da sei.
Doch vielleicht lautet die eigentliche Frage gar nicht:
„Haben wir genug Geld?“
Sondern:
„Nach welchen Maßstäben entscheiden wir, wofür wir Geld einsetzen?“
oder noch konkreter:
Wer sollte eigentlich darüber entscheiden, welche Gemeinwohl orientierten Projekte Geld bekommen?
Nicht nur der Staat bzw. die Regierung.
Nicht nur Banken.
Nicht nur Investoren.
Sondern vielleicht wir alle.
Über regionale Bürgerbudgets.
Über Genossenschaften.
Über Bürgerstiftungen.
Über lokale Zukunftsfonds.
Das wäre ein völlig neuer Finanzierungsansatz für eine selbst organisierte Gesellschaft.
Kapital ist wie Wasser.
Es fließt dorthin,
wo wir Gräben ziehen.
Heute fließt es vor allem dorthin,
wo hohe finanzielle Gewinne erwartet werden.
Das ist verständlich.
Doch wenn wir ausschließlich nach diesem Maßstab handeln,
bleiben viele Ideen auf der Strecke,
die unser Zusammenleben verbessern könnten.
Vielleicht braucht unsere Gesellschaft deshalb nicht nur mehr Geld.
Vielleicht braucht sie einen neuen Kompass.
Einen Kompass, der neben dem finanziellen Gewinn auch den gesellschaftlichen Nutzen sieht.
Denn eine lebenswerte Zukunft entsteht nicht allein durch immer bessere Technik.
Sie entsteht dort, wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen.
Wo gute Ideen wachsen dürfen.
Und wo wir den Mut haben,
nicht nur in Märkte,
sondern auch in Menschen zu investieren.
🧭 Ich hoffe, ich konnte mit diesem Artikel Folgendes bei dir bewirken:
- dass du erkennst, warum viele Sozialunternehmen trotz guter Ideen finanzielle Schwierigkeiten haben
- dass du verstehst, dass Geld nicht automatisch dorthin fließt, wo der größte gesellschaftliche Nutzen entsteht
- dass du den Unterschied zwischen finanziellem Gewinn und gesellschaftlichem Nutzen bewusster wahrnimmst
- dass du dir die Frage stellst, nach welchen Maßstäben wir Erfolg eigentlich bewerten sollten
- dass du erkennst, wie wichtig Sozialunternehmen für Bildung, Gemeinschaft und Zusammenhalt sein können
- dass du darüber nachdenkst, wie wir gute Ideen künftig besser unterstützen könnten
- dass du Mut bekommst, selbst Verantwortung für die Zukunft unserer Gesellschaft zu übernehmen
💬 Was denkst du darüber?
Schreib mir gerne deine Gedanken oder Fragen in denLive-Chat oder in die Community.
Heute möchte ich mit euch über eine Frage sprechen, die mich schon lange beschäftigt.
👉 Warum erhalten manche Projekte innerhalb weniger Wochen Millionenbeträge, während andere jahrelang um ihre Finanzierung kämpfen?
👉 Sollte bei Investitionen ausschließlich der finanzielle Gewinn zählen?
👉 Wie könnte gesellschaftlicher Nutzen besser berücksichtigt werden?
👉 Welche Sozialunternehmen oder Bürgerprojekte kennst du, die unserer Gesellschaft guttun?
👉 Wie könnten Bürger selbst mitentscheiden, welche gemeinwohlorientierten Projekte öffentliche Unterstützung erhalten?
Ich freue mich auf eure Gedanken und Ideen.
Diesen Artikel habe ich mit Hilfe von chatGPT erstellt.


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