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martin-glogger

Ich heiße Martin und bin Lebensunternehmer, Coach, Vordenker, Vater, Autor, Elektro-Ingenieur, Netzwerker und Zimmerer.

Hier schreibe ich darüber, wie ich mir eine weitestgehend ideale Welt vorstelle und wie wir sie realisieren können und lade dich herzlich dazu ein, mitzulesen, mitzudenken und aktiv mitzumachen.

Diese ideale Welt ist die Welt der Lebensunternehmer; die mit ihren täglich gelebten Werten und Gewohnheiten, mutig und tatkräftig an einer neuen, für uns alle erstrebenswerten Lebensumgebung arbeiten.
Damit ich berechtigt darauf hoffen kann, daß diese schöne Welt eines Tages tatsächlich Wirklichkeit wird, lebe ich so weit ich es kann, diese Werte und Gewohnheiten der Lebensunternehmer selbst vor.
Nicht nur das, ich arbeite auch aktiv daran, dass diese Welt für alle, die es möchten, erreichbar bzw. erlebbar wird.
Ich wünsche dir viele interessante Leseminuten und hoffe, dass ich dich für die Welt der Lebensunternehmer begeistern kann 🙂

In diesem Sinne:

  • mach dir bewusst, was für dich möglich wäre
  • lerne auf praktischem Wege wie wir leben und übernimm, was für dich passt
  • erfahre wie du deine bzw. die Zukunft unserer Gesellschaft aktiv mitgestalten kannst
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Wenn aus Wut Hass wird: Wie wir die Spirale der Gewalt durchbrechen

Vom Zerstören zum Gestalten_ Reifer werden im Selbstversorger-Camp

Bildquelle: chatGPT, Dall E3


Gestern sah ich die Bilder aus Frankreich.

Brennende Busse und Schulen.
Molotowcocktails.
Plünderungen.
Straßenschlachten zwischen Jugendlichen und der Polizei.

Wie du wahrscheinlich weißt haben sich seit Mitte September Schülerproteste von einzelnen Schulen auf zahlreiche französische Städte ausgeweitet. Was mit Protesten gegen überfüllte Klassen, fehlende Lehrkräfte, schlechte Schulgebäude und mangelnde Zukunftschancen begonnen hatte, war an manchen Orten in schwere Gewalt umgeschlagen.

Allein am 1. Oktober wurden rund 2000 Menschen festgenommen. Mehr als 300 Polizisten und Gendarmen wurden verletzt. Über 1000 Schulen waren von den Protesten betroffen.

Es sind Bilder, die wütend machen.

Wie kann man Schulen anzünden, während man gleichzeitig für bessere Schulen protestiert?

Wie kann man Busse zerstören, auf die gerade Menschen mit wenig Geld angewiesen sind?

Wie kann aus dem Wunsch nach Veränderung so viel Hass entstehen?

Die Wut junger Menschen ist offenbar so groß geworden, dass sie sich kaum noch kontrollieren lässt. Viele von ihnen protestieren friedlich. Sie wollen bessere Schulen und eine Zukunft, in der sie eine echte Chance haben.

Andere nutzen die Proteste für Gewalt und Zerstörung.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Lage in Frankreich auf diese Weise eskaliert.

Im Juni 2023 wurde der 17-jährige Nahel Merzouk bei einer Verkehrskontrolle in Nanterre von einem Polizisten erschossen. Ein Video des Vorfalls verbreitete sich in den sozialen Medien. Innerhalb weniger Stunden entstanden Proteste, die sich auf zahlreiche französische Städte ausweiteten.

Autos brannten. Geschäfte wurden geplündert. Schulen, Rathäuser und Polizeiwachen wurden angegriffen.

Mehr als 4.000 Menschen kamen damals in Polizeigewahrsam. Über 1.000 Menschen wurden verletzt, darunter Hunderte Angehörige der Sicherheitskräfte. Tausende Fahrzeuge und Gebäude wurden beschädigt oder zerstört.

Damals ging es um den Tod eines Jugendlichen und um den Vorwurf der Polizeigewalt.

Heute geht es um Schulen, Bildung und Zukunftschancen.

Und dann stellte ich mir die Frage:

„Warum machen die das immer wieder?
Was läuft da schief in Frankreichs Gesellschaft?

Was machen wir mit diesen wütenden Menschen?

Die hassen?
Die hetzen?
Die zerstören?
Die andere Menschen fertig machen?

Die auf diesem Wege noch mehr Wut, noch mehr Hass und noch mehr Gewalt erzeugen.

Und plötzlich spürte ich etwas:
Diese Frage betrifft uns alle.
Nicht theoretisch.
Sondern ganz real.

Wir leben in einer Gesellschaft,
in der zu viele Menschen innerlich brennen –
aber nicht in Wärme,
sondern in Wut.

Wir sehen Menschen,
die Autos zerkratzen.
Fahrräder zerstören.
Andere tyrannisieren.
Menschen ausrauben.
Seelisch zerstören.
Oder online Hass verteilen wie Gift.

Und die Frage lautet:

Wie helfen wir ihnen –
ohne uns selbst zu verlieren?

Warum Wut entsteht und warum sie sich entlädt

Bevor wir über Lösungen sprechen,
müssen wir verstehen:

Kein Mensch wacht morgens auf und sagt:
„Heute werde ich andere verletzen.“

Hass hat Wurzeln.
Wut hat Gründe.
Aggression hat Geschichten.

Viele dieser Menschen haben:

  • keine stabile Bindung erlebt
  • keine Vorbilder, die sie ernst nahmen
  • keine Chance, Verantwortung zu lernen
  • keine Erfahrung damit,
    dass Gemeinschaft trägt
  • nie gelernt, mit Schmerz umzugehen
  • nie gelernt, Grenzen zu setzen
  • nie gelernt, eine Aufgabe zu finden
  • nie erlebt, wie es sich anfühlt,
    gebraucht zu werden

Und wenn diese Wut immer weiter geschürt wird, weil sich niemand für ihre Probleme interessiert, kann daraus Hass entstehen.

Spätestens dann geht es nicht mehr darum, gemeinsam etwas zu verbessern. Es geht nur noch darum, den vermeintlichen Gegner zu verletzen, zu demütigen oder zu besiegen.

Dabei trifft die Gewalt häufig Menschen, die mit dem eigentlichen Problem gar nichts zu tun haben.

Den Busfahrer, dessen Fahrzeug angezündet wird.

Die Lehrerin, deren Schule verwüstet wird.

Den Polizisten, der mit einem Stein oder Molotow-Cocktail beworfen wird.

Den Jugendlichen, der bei einem Polizeieinsatz verletzt wird.

Und die Familien, die morgens nicht wissen, ob ihre Kinder sicher zur Schule kommen.

Vielleicht ist genau das die große Herausforderung unserer Zeit:

Wir müssen lernen, die Wut eines Menschen zu verstehen, ohne seine Gewalt zu entschuldigen.

Wir müssen Hass und Hetze klar zurückweisen, ohne den Menschen hinter seinem Verhalten aufzugeben.

Und wir müssen uns fragen, wie wir mit unseren eigenen Gefühlen umgehen, wenn wir uns übergangen, verletzt oder ungerecht behandelt fühlen.

Denn kein Mensch wird reif, indem er niemals wütend wird.

Reife zeigt sich darin, was wir aus unserer Wut machen.

Deshalb lernen japanische Kinder in den ersten Schuljahren fast ausschließlich Charakterbildung und tiefes Mitgefühl – komplett ohne Gewalt. Statt Mathe-Drill steht der Respekt vor der Gemeinschaft, der Natur und allen Lebewesen im Fokus.

Durch Aufgaben wie das gemeinsame Putzen entwickeln sie Verantwortung für ihre Umwelt. Werte wie Rücksichtnahme und Disziplin werden nicht durch Angst vor Strafe, sondern durch Empathie vermittelt. Wer lernt, die Natur und seine Mitmenschen zu achten, braucht keinen Zwang, um ein anständiger Mensch zu werden.

Vorbeugung wäre natürlich das Beste, aber was macht man jetzt mit Menschen, bei denen das versäumt wurde.

Meine Idee: Erfahrungsräume statt Wegsperren


Ich wurde schon öfter in Gesprächen gefragt, was ich denn in meiner
heilen Lebensunternehmer-Welt mit denen machen will, die eben nicht mitmachen. Die voller Hass, Herrschsucht, Geltungssucht, Habgier, Neid und Missgunst sind und tagtäglich jede Menge Schaden anrichten.

Die gewalttätig sind. Andere Menschen ausrauben oder bewusst tyrannisieren und psychisch fertig machen. Die anderen die Fahrräder klauen oder kaputt machen, deren Autos zerkratzen und auf Parkbänke einschlagen.

Oder: Diejenigen, die ihren persönlichen Hass ausleben und die anderen aufhetzen und damit die ganze Gesellschaft vergiften.

Was schlagt ihr vor? Wie könnt ihr diese Menschen dazu bringen, bei euch mit zu machen?

Meine Antwort ist einfach:
Ich will niemanden weg sperren.
Ich will niemanden brechen.
Ich will niemanden aus der Gesellschaft stoßen.

Aber ich glaube an etwas anderes:

👉 Menschen reifen,
wenn sie
Konsequenz, Verantwortung und Gemeinschaft
am eigenen Leib erleben.

Nicht als Strafe.
Nicht als Isolation.
Sondern als
realen Lernraum.

So entstand nach und nach meine Idee:

🌿 Selbstversorger-Camps als Reifeprogramme

(freiwillige Programme, therapeutisch begleitet, menschlich geführt)

Ein Ort,
wo Menschen wieder spüren,
was Gemeinschaft bedeutet.
Was Verantwortung bedeutet.
Was es heißt,
zu geben statt zu nehmen.
Zu bauen statt zu zerstören.
Zu helfen statt zu hassen.

Ein Ort,
an dem sie
learn by doing erleben:

  • Wie hart es ist, auf sich selbst gestellt zu sein
  • Wie sehr man auf die anderen angewiesen ist,
    wenn man (ohne Unterstützung der Gesellschaft)
    für alles selbst sorgen muss.
  • Wie wertvoll eine funktionierende Gesellschaft ist.
  • Wie es sich anfühlt,
    Teil von etwas Größerem zu sein.
  • Wie man Kooperation lernt,
    wenn man sonst nicht überlebt.
  • Wie man Konflikte löst,
    ohne zu schlagen.
  • Wie man Respekt verdient,
    statt ihn zu erzwingen.

Diese Camps wären:

  • keine Strafe
  • keine Ausgrenzung
  • keine Wegsperrung

Sondern ein Erfahrungsraum,
in dem Menschen,
die destruktiv leben,
stabil lernen können.

🌱 Warum diese Camps wirken können

Stell dir folgende Bilder vor:

🔨 1. Ein Mensch, der sonst zerstört, baut plötzlich etwas auf

Ein Dach.
Ein Beet.
Einen Tisch.
Eine Küche.

Plötzlich merkt er:
Ich kann etwas erschaffen.

🧩 2. Ein Mensch, der sonst nur nimmt, muss geben

Sonst funktioniert die Gruppe nicht.
Sonst gibt es keine Ernte, der selbst angebauten Lebensmittel, also kein Essen.
Kein Brennholz, dass bei Kälte Wärme spendet.
Keine Struktur.

Plötzlich merkt er:
Ich werde gebraucht.

🔥 3. Ein Mensch, der sonst mit Wut reagiert, lernt andere Wege

Denn Wut hilft in der Gruppe nicht.
Sie zerstört nur.
Und das spürt man sofort.

Plötzlich merkt er:
Ich kann anders handeln.

🌅 4. Ein Mensch, der sich verloren fühlt, findet Aufgabe und Sinn

Ein kleines Projekt.
Eine Verantwortung.
Einen Platz.

Plötzlich merkt er:
Ich gehöre dazu.

❤️ 5. Ein Mensch, der Gesellschaft hasst, versteht ihren Wert

Weil er erlebt,
wie schwer es ohne sie wäre.

Plötzlich merkt er:
Ich habe mich geirrt.

Wer sich im Selbstversorger-Camp mit ähnlich eingestellten Zeitgenossen zusammen selbst versorgen muss, erfährt lebensnah, wie es ist, wenn man vollständig auf sich selbst gestellt, für sein Überleben sorgen muss. Wenn also keine Gesellschaft hinter ihm steht und ihn im Notfall auffängt und sein Leben mitfinanziert.

So lernen die Betroffenen schnell, wie wertvoll eine Gesellschaft ist, die den Einzelnen unterstützt. Ja, die viele Lebens-erleichternde Dinge überhaupt erst für jeden möglich macht.
Wer diese Unterstützung durch die Gesellschaft noch nicht wertschätzen kann, der kann es mit Hilfe des Selbstversorger-Camps im learn by doing-Verfahren lernen.

Fazit: Wie gehen wir mit gewalttätigen Menschen um?

Nicht mit Hass.
Nicht mit Wegsperren.
Nicht mit Abwertung.

Sondern mit klaren Grenzen
und
echten Chancen zur Reife.

Wir brauchen Räume,
in denen Menschen Verantwortung üben können.
Ohne Druck.
Ohne Stigma.
Ohne Verachtung.

Räume,
in denen Menschen wieder lernen,
was es bedeutet, sich gegenseitig ein gutes und weitestgehend selbst bestimmtes Leben zu ermöglichen.

Räume,
in denen zerstörerisches Verhalten
in konstruktives Verhalten umgewandelt wird.

Die Frage ist nicht:

„Was machen wir mit denen?“

Sondern:

„Wie helfen wir ihnen zu reifen –
damit sie nicht weiter zerstören,
sondern anfangen, mitzugestalten?“

Denn jeder Mensch kann reifen.
Wenn wir ihm die richtige Umgebung geben.

Und jeder reife Mensch
ist ein Gewinn für uns alle.

🧭 Ich hoffe, ich konnte mit diesem Artikel Folgendes bei dir bewirken:

    • dir bewusst machen, dass Gewalt und Hetze selten grundlos entstehen
    • dich erkennen lassen, dass viele Täter nie echte Gemeinschaft, Respekt oder Verantwortung erleben durften
    • dir zeigen, warum bloße Strafen oft nichts bewirken und manchmal sogar verschlimmern
    • dich für die Idee öffnen, Menschen nicht wegzusperren, sondern zu begleiten
    • dich inspirieren, neue Räume der Reife zu denken, statt alte Muster zu wiederholen
    • dir Mut machen, an die Entwicklung von Menschen zu glauben, auch wenn sie Fehler machen
    • dich neugierig machen auf Erfahrungsräume, in denen Menschen durch Tun wachsen
    • dir Hoffnung geben, dass selbst zerstörerische Menschen lernen können, konstruktiv mitzugestalten
    • dich einladen, Teil einer Gesellschaft zu werden, die aus Menschen Reife macht – statt aus Reife Angst

💬 Was denkst du darüber?

Schreib mir gerne deine Gedanken oder Fragen in den Live-Chat oder in die Community.

Wut gehört zum Leben. Sie zeigt uns häufig, dass wir uns verletzt, bedroht oder ungerecht behandelt fühlen. Entscheidend ist deshalb nicht, ob wir wütend werden. Entscheidend ist, wie wir mit dieser Wut umgehen.

Diese Fragen können uns helfen, das Thema gemeinsam zu vertiefen:

  1. Wann hast du zuletzt erlebt, dass dich eine Aussage oder das Verhalten eines anderen Menschen richtig wütend gemacht hat?
  2. Was passiert normalerweise mit dir, wenn du dich angegriffen oder ungerecht behandelt fühlst? Reagierst du sofort, ziehst du dich zurück oder denkst du erst einmal darüber nach?
  3. Was hilft dir dabei, nicht aus dem ersten Impuls heraus zu handeln?
  4. Wo liegt für dich die Grenze zwischen verständlicher Wut und nicht mehr hinnehmbarer Hetze oder Gewalt?
  5. Wie können wir die Wut eines Menschen ernst nehmen, ohne sein verletzendes oder gewalttätiges Verhalten zu entschuldigen?
  6. Welche Fähigkeiten brauchen Kinder, Jugendliche und Erwachsene, um Konflikte reifer auszutragen?
  7. Was könnten wir in unserer Familie, Schule, Community oder Gesellschaft konkret verändern, damit Konflikte seltener eskalieren?

Dieser Artikel wurde mit Hilfe von chatGPT erstellt und enthält viele eigene Erfahrungen und Erkenntnisse von mir. 

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